Heldon

Heldon

Heldon ist eine französische Elektronikrock Band, die im Jahre 1974 schon gegründet wurde. Der bekannteste Name in der Band ist Richard Pinhas, der auch sehr viele Produktionen unter seinem eigenen Namen veröffentlicht hat. Bevor die Gruppe den Namen Helodn bekam hieß sie Schizo.

Heldon -  Agneta Nilsson (Heldon IV)

Artist: Heldon
P: 1976 / 2018

Auf ihrem vierten, erstmals 1976 veröffentlichten und gewohnt bewusstseinserweiternden Album loten Richard Pinhas und seine wechselnden Mitmusiker das hypnotisierende Heldon-Klanguniversum weiter aus. »Agneta Nilsson« beginnt mit einem Track, der eindrücklich beweist, dass Stillstand auch einen Puls besitzen kann. »Perspective I« fräst sich zehn Minuten lang durch tektonische Klangschichten und erreicht dadurch eine solche Intensität, dass der Song wie Treibsand auf das Gehirn wirkt. Es ist sicher eines der beängstigendsten Werke von Heldon, wobei seine Schlichtheit es noch beeindruckender macht. Es besteht allein aus zusammengeworfenen, verstärkten Klängen. Es sind die wesentlichen Elemente von Pinhas' Zauberkraft, die hier mit maximalem Druck dargeboten werden. Wie gewohnt weichen die nachfolgenden Tracks auch auf »Agneta Nilsson« stark von dieser Eröffnung ab. Die Stücke verweigern sich beinahe rebellisch jeder Nachahmung - trotz der Tatsache, dass vier der fünf Tracks ebenfalls »Perspective« betitelt sind, und dass sie Kapitel eines thematischen Ganzen sind.

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Heldon - Allez-Teia (Heldon II)

Artist: Heldon
P: 1975 / 2018

Neuauflage des zweiten Albums von 1975, bei dem Richard Pinhas ein Duo mit Georges Grunblatt bildet. Schon bevor Richard Pinhas Anfang der 70er begann, Musik zu machen, war er Fan von King Crimson. Bis heute hat ihn die Musik der britischen Band nicht losgelassen, aber am größten war deren Einfluss sicherlich ganz am Anfang. Auf dem zweiten Heldon-Album "Allez-Teia" wird das besonders deutlich. Es erschien 1975 auf Pinhas eigenem Label Disjuncta. Der Eröffnungssong, eine schwebende Mischung aus Mellotronklängen und einer verwischten Gitarre, trägt den Titel "In The Wake Of King Fripp". Diese doppelte Anspielung bezieht sich einerseits auf den Bandgitarristen Robert Fripp und andererseits auf "In The Wake Of Poseidon", das zweite King-Crimson-Album. Das meditative "Omar Diop Blondin" mit seinen frei schwebenden Tönen über einer repetitiven Gitarrenfigur ist ausdrücklich Brian Eno und Fripp gewidmet. Ebenfalls großen Einfluss auf Pinhas übte Robert Wyatt von Soft Machine aus. Trotzdem ist "Allez-Teia" kein Tribut-Album. Die Stücke, die Pinhas zusammen mit seinem Partner Georges Grunblatt erarbeitete, erscheinen auf den ersten Blick freudig-schön, tragen jedoch alle eine angespannte Unterströmung in sich. Sie bilden ein Wechselspiel aus federleichter Akustikgitarre, Mellotron-Teppichen, Fuzz-Sounds und schweren, sphärischen Synthesizer-Klängen.

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Heldon - Electronique Guerilla(Heldon I)

Artist: Heldon
P: 1974 / 2018

Debütalbum des bahnbrechenden französischen Space-Rock-Elektro-Projekts (1974). Heldon = Richard Pinhas mit verschiedenen Gastmusikern auf verschiedenen Stücken. Die Musik: eine psychedelische Klangsymbiose aus einer Gibson Les Paul von 1954 und einem EMS Synthi AKS.

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Heldon - Interface (Heldon VI)

Artist: Heldon
P: 1977 / 2020

Ein brillanter Moment ereignet sich ganz am Ende von Interface aus dem Jahr 1977. Der letzte Song des Albums, der seitenlange Titeltrack, baut sich langsam zu einem brüllenden Tornado aus heftig mutierenden Schlagzeugmustern, sprudelnder Synthesizerarbeit und Gitarrenlicks auf, die wie ein verlassener Astronaut in die Atmosphäre heulen. Dann, nach fast neunzehn Minuten hochfuturistischem Avantgarde-Space-Rock, verklingt diese ultramoderne Musik und wird durch ein paar Sekunden traditioneller Blues-Rock-Gitarre ersetzt. "Wir waren dabei, das Stück zu beenden, das Band lief, und ich fing an, einen normalen Boogie oder so zu spielen", erinnert sich Heldon-Chef Richard Pinhas. "Ich denke, es war eine gute Idee, es zu behalten. Es kam einfach ganz natürlich, am Ende."

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Heldon - It’s always Rock ‘n Roll vol. 1 (Heldon III) (2CD)

Artist: Heldon
P: 1975 / 2018

Das düsterste Werk der Spacerock-Elektro-Formation um Richard Pinhas. Reissue von 1975. Es ist fast ein wenig gespenstisch, was sich auf »It's Always Rock'n'Roll« abspielt. Zwar hat Richard Pinhas nichts von seiner charakteristischen Angriffslust eingebüßt, und auch die aus den ersten beiden Heldon- Alben bekannte sägende Gitarre ist neben den vertrauten Sphärenklängen seiner Synthesizer nach wie vor vorhanden. Doch dazu pulsiert durch dieses Doppelalbum eine düstere Energie, eine fröstelige Aura, die selbst den ruhigsten Stücken eine Art bebende Anspannung verleiht. »Zu diesem Zeitpunkt wollte ich aus Heldon eine düstere Band machen«, gesteht Pinhas. »Wobei düster für mich nichts Negatives bedeutet.« Es geht ihm auch gar nicht um die Düsternis an sich, sondern darum, das Verborgene zu erforschen und Althergebrachtes zu hinterfragen, unter die glitzernde Oberfläche zu tauchen, um dort Geheimnisvolleres zu entdecken. Was »It's Always Rock'n'Roll« vielleicht aus dem Repertoire von Heldon heraushebt, ist seine Ausdehnung, sowohl was die Größe der Ideen als auch die Länge der Stücke angeht. Die meisten Tracks sind jedenfalls über sieben Minuten lang, zwei Werke nehmen sogar eine ganze Plattenseite in Beschlag.

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Heldon - Le Plan (Vinyl LP)

Artist: Heldon
P: 2024
LTD 500

„Le Plan“ besteht aus vier Titeln dieses Albums, die nach einem Remix von Pinhas im Jahr 2023 zu neuem Leben erweckt wurden. Als diese Musik erstmals auf LP erschien, wurde sie im Heldon-Oeuvre etwas übersehen, doch mehr denn je hat sie die heutige Welt vorhergesagt und spiegelt sie wider. Willkommen im nächsten Level! Die Vinyl-Auflage ist auf 500 Exemplare limitiert und nummeriert und enthält eine Hülle, eine bedruckte Schutzfolie und einen Obi-Streifen.

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Heldon - Only Chaos is Real

Artist: Heldon
P: 1998
Weitestgehend unbeachtet erschien Ende des letzten Jahrhunderts ein neues Studioalbum von Heldon, und das obwohl Richard Pinhas dazu eine recht illustre Gruppe von Mitmusikern ins Studio gebeten hatte, darunter immerhin Vater und Sohn Paganotti, Benoît Widemann, Olivier Manchion (von Ulan Bator), Georges Grunblatt und Alain Bellaiche. Letztere beiden hatten Pinhas schon in der ersten Hälfte der 70er Jahre bei Heldon unterstützt. Aufgenommen wurde das Ganze vermutlich 1997 (die Informationen im beiheftlosen Digipack sind diesbezüglich etwas unklar), wohl gleichzeitig mit Pinhas' Quasi-Soloalbum "Schizotrope - Le plan". Zumindest sind auch hier Maurice G. Dantec, Antoine Paganotti und Norman Spinrad beteiligt, eine der Nummern trägt den Titel "Le Plan" und das Stück "Les Racines du mal" ist auf beiden Scheiben zu finden.
Trotzdem unterscheidet sich die Musik von "Only chaos is real" recht deutlich von den typischen schizotropen Exkursen Pinhas' und auch mit den alten Werken von Heldon hat das Ganze eher wenig gemein. Natürlich steht auch hier Pinhas' E-Gitarrenspiel, seine "Metatronic Processes" im Mittelpunkt. Dröhnende Gitarrenschleifen bestimmen das Geschehen, die allerdings im Gegensatz zu den meisten anderen Produktionen des Franzosen recht hektisch, rhythmisch und metallisch-lärmend aus den Boxen rocken. Viel Schlagzeug, elektronische Beats, der aggressive Sprechgesang David Korns und eine sehr raue Atmosphäre sorgen dafür, dass das hier Gebotene eher nach dem harten Elektrotechnopunk von Bands wie Prodigy oder The Chemical Brothers klingt. Eingewoben in die meist stampfend voranlärmenden Nummern sind allerlei seltsame Geräusche und Sprachfetzen und die verfremdeten Textrezitationen von Dantec und Spinrad. Mit "Holy Dolly" gibt es zudem einen ausgesprochen derben "Space-Rock'n'Roll" zu hören.
Hier hat Richard Pinhas nochmals seine Mitmusiker aus den 70er Jahren um sich vereint um eine neue Heldon CD zu erschaffen. Dabei herausgekommen ist Musik für eingefleischte Pinhas / Heldon Fans, die auf seinen experimentellen Stil stehen. "Only chaos is real" ist ein ziemlich durchwachsenes Album, dem man aber zu gute halten kann, dass Richard Pinhas versucht hat seine charakteristischen, etwas abgenutzten musikalischen Schemata zu verlassen.

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Heldon - Stand By

Artist: Heldon
P: 1979 / 1993
Eröffnet wird "Stand by" mit dem Titelstück, einer fast 15-minütigen harten, aggressiven Gitarrenattacke im Stil von King Crimsons "Red" über einem zunächst schleppenden, sich dann merklich beschleunigenden Rhythmussektion. Eigentlicher Höhepunkt des Albums ist jedoch das 21-minütige "Bolero", das alle Facetten des Heldon-Stils aufweist. Nach ein paar bedrohlichen Synthieklängen entfaltet sich ein elektronischer Klangteppich, der stark an die Werke deutscher Elektroniker wie Klaus Schulze oder Michael Hoenig erinnert. Magma-Sänger Klaus Blasquiz liefert, Vocoder-verfremdet, stimmliche Unterstützung. Nach einiger Zeit gesellt sich wieder eine Crimson-mäßige Gitarre dazu, bevor das Stück mit sphärischen Synthies sanft ausklingt.
Zwischen diesen beiden Mammutstücken befindet sich noch das kurze "Une drôle de Journée", ein flottes Elektronik-Stückchen, wieder mit Gesang von Klaus Blasquiz.



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Heldon - Un Rêve Sans Conséquence Spéciale (Heldon V)

Artist: Heldon
P: 1976 / 2020

Heldon war schon immer ein eigenständiges Projekt, und 1976 blühte es auf und brüllte wie nie zuvor. Mehr Arbeit wurde in einem richtigen Studio erledigt, der Moog des Ex-Beatle trug dazu bei, den Sound und die Richtung zu verstärken, und Pinhas' wechselnde Besetzung von Mitarbeitern verfestigte sich zu so etwas wie einem festen Line-up, mit François Auger am Schlagzeug und Patrick Gauthier an den Synthesizern.
Das Ergebnis war ein dunklerer, schwererer und intensiverer Sound. Die Musik beginnt mit dem Prog-Gone-Skronk-Sturm von Marie Virgine C, der klingt, als wäre Robert Fripp in Thurston Moores Keller in blutige Stücke zerlegt worden. Auger ist der Star von Elephanta, in all seiner Moog-unterstützten polyrhythmischen Herrlichkeit. Auf der zweiten Seite bietet MVC II sechs Minuten düsteren dystopischen Squelch-Rock. Es folgt Toward The Red Line, ein episches Stück, das die Verbindung zwischen den freiesten Passagen von Hawkwind und den Detroit-Techno-Innovationen des kommenden Jahrzehnts herstellt. Es erübrigt sich zu sagen, dass Heldons Einflüsse transzendiert wurden.

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Richard Pinhas (Heldon) - DWW

Artist: Richard Pinhas
P: 1993

"dww" enthält Aufnahmen, die Richard Pinhas zwischen 1983 und 1991 mit Unterstützung einiger Gastmusiker einspielte. Ein Blick auf seine Diskographie zeigt, dass in diesen Jahren sonst nichts von ihm erschienen ist. Die Kombination von elektronischer Musik mit frippiger Gitarre auf Titeln wie "Ubik" ist immer noch reizvoll. Die vier Teile des "Joe Chip Song" sind mit einem Streichquartett aufgenommen, das elektronisch verfremdet und mit zusätzlichen Synthieklängen bereichert wurde. Eine interessante Idee. "1992: Iceland: The Fall" hebt sich deutlich vom Rest der CD ab. Ein düsteres elektronisches Stück, das im wesentlichen aus einer ständig wiederholten Melodie besteht, die, von mächtigen Paukenschlägen begleitet, sich immer mehr ins Ekstatische steigert. Im Aufbau erinnert das an Ravels "Bolero", oder, vor allem durch die düstere Atmosphäre, auch an manche Sachen von Magma.

Hier das letzte Exemplar!

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