Kayanis

Kayanis

Ein polnischer Musiker, der sogar 2001 auf dem Alfa Centauri Festival auftrat. Kayanis ist das Pseudonym des 1972 geborenen polnischen Musikers Lubomir Jedrasik, der seit 1994 CDs veröffentlicht.

Kayanis - Machines and Dreams

Artist: Kayanis
P: 1998
Machines and Dreams ist das zweite Album von Kayanis. Er selbst spielt Keyboards, Gitarre und Bass, dazu kommt ein weiterer Gitarrist. Schlagzeug kommt aus der Dose. Von etwas textlosem Gesang (möglicherweise gesampelt, da kein Urheber angegeben) abgesehen ist die Musik instrumental. Kayanis präsentiert hier eine Mischung aus elektronischer Musik und symphonischem Progressive Rock. Meist stehen elektronische Klänge im Vordergrund, kräftige Klangbögen, die in ihrer orchestralen Art etwas an Vangelis erinnern. Die progrockige Komponente wird in Form massiver Gitarreneinsätze von Oldfield-artigen, jubilierenden Soli bis zu progmetallischen Riffs eingebracht. Garniert wird das Ganze mit ein paar weltmusikalischen Einsprengseln, die leider nicht immer ganz geschmackssicher geraten sind. Die lateinamerikanisch inspirierten Ethno-Gesänge wirken ebenso kitschig wie die gelegentlich zu hörenden elektronisch nachempfundenen Panflötenklänge - da hat man also Hörer gleich die Bilder von in deutschen Fußgängerzonen aufspielenden "Los Incas"-Verschnitten vor Augen! Reichlich bombastisch wirkt diese Musik über weite Strecken, hat aber - von den erwähnten, etwas unglücklichen Ethno-Einsprengseln abgesehen - durchaus ihren Reiz. Übermäßige Komplexität darf man, wie meist im Elektronik-Bereich, allerdings nicht erwarten. Recht originell ist diese Kombination zumindest schon.

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Kayanis - Synesthesis

Artist: Kayanis
P: 2001
Für sein drittes Album versammelte der polnische Musiker Kayanis neben Gastmusikern und Solosängern noch ein Orchester und gleich drei Chöre, insgesamt mehr als 100 Mitwirkende. Nun gibt es ja den etwas abgegriffenen Spruch, wonach viele Köche den Brei verderben, der passt hier aber wie die Faust aufs Auge. Denn was dem Hörer hier geboten wird, ist der pure Bombast-Overkill. Die musikalischen Gewichte haben sich klar verschoben, weg von der Elektronik, die hier im wesentlichen nur noch in Form einer Art Grundierung mittels Klangflächen eingesetzt wird, hin zu einem permanenten Breitwand-Sound dröhnender Gitarren mit oft deutlichem Progmetal-Einschlag. Dazu intonieren die Chöre bedeutungsschwanger klingende Sätze, und wenn noch das Orchester dazu schmettert, wartet man förmlich darauf, dass der ganze hohle Bombast in sich zusammenfällt. Leider vergeblich. Und wird der Bombast-Sound doch mal etwas zurückgefahren (Sad Song z.B.), trieft dank schmachtender Gesänge der Schmalz nur so aus den Boxen. Oder es wird gar pseudomystisch geraunt.


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Schwingungen Radio auf CD - Ausgabe Nr.280 09/18
Schwingungen - Radio auf CD
Edition Nr.: 280
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Verschiedene Künstler - Tangram

Artist: Various Artists
P: 1995
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