Heldon war schon immer ein eigenständiges Projekt, und 1976 blühte es auf und brüllte wie nie zuvor. Mehr Arbeit wurde in einem richtigen Studio erledigt, der Moog des Ex-Beatle trug dazu bei, den Sound und die Richtung zu verstärken, und Pinhas' wechselnde Besetzung von Mitarbeitern verfestigte sich zu so etwas wie einem festen Line-up, mit François Auger am Schlagzeug und Patrick Gauthier an den Synthesizern.
Das Ergebnis war ein dunklerer, schwererer und intensiverer Sound. Die Musik beginnt mit dem Prog-Gone-Skronk-Sturm von Marie Virgine C, der klingt, als wäre Robert Fripp in Thurston Moores Keller in blutige Stücke zerlegt worden. Auger ist der Star von Elephanta, in all seiner Moog-unterstützten polyrhythmischen Herrlichkeit. Auf der zweiten Seite bietet MVC II sechs Minuten düsteren dystopischen Squelch-Rock. Es folgt Toward The Red Line, ein episches Stück, das die Verbindung zwischen den freiesten Passagen von Hawkwind und den Detroit-Techno-Innovationen des kommenden Jahrzehnts herstellt. Es erübrigt sich zu sagen, dass Heldons Einflüsse transzendiert wurden.