Ramp (Stephen Parsick) - Arp-en-Ciel
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SP
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Ramp (Stephen Parsick) - Havoc

Artist: Stephen Parsick
P:
2024
LTD 111
35 Jahre nach der Aufnahme meines allerersten Musikstücks ist es an der Zeit, das 14. ['ramp]-Album zu feiern (das auch das neunte Album wäre, das ich ganz alleine erstellt habe ... mir scheint es ohne Einmischung gut zu gehen die Außenseite). Der Großteil der Musik wurde ungefähr zur gleichen Zeit aufgenommen, als „arp-en-ciel“ und „happy days“ aufgenommen wurden, und bis zu einem gewissen Punkt war nicht ganz klar, welches Musikstück auf welchem Album landen würde. Ende 2022 war klar, welche Teile zu einem zusammenhängenden Ganzen zusammengehörten, das auch über ein eigenes narratives Element verfügen würde. An dritter Stelle stand „Havoc“, gefolgt von „Arp-en-Ciel“ und „Happy Days“, die in umgekehrter Reihenfolge veröffentlicht wurden. Kurz nachdem ich Mitte August 2022 die Rohbearbeitungen des Albums abgeschlossen hatte, musste ich vom Tod von Mark Shreeve erfahren. Diese verheerende Nachricht hat den Produktionsprozess in vielerlei Hinsicht überschattet, und in gewisser Hinsicht möchte ich dieses Album als eine Art Hommage an Mark und die Lektionen sehen, die er mir beigebracht hat, insbesondere den Titelsong „Havoc“ (ich bin mir sicher, dass er (ich hätte mir dieses „Massive Sequencing-meets-Mellotron“-Ding gewünscht).

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Ramp - No sleep 'til Wilmersdorf

Artist: Ramp
P:  2018
LTD 222

Musikalisch wird es wieder ein lupenreines "Bielefelder Schule"-Album geben, das fest im Bielefelder Vorort Berlin der Jahre 1978/79 verortet ist, als ich mit meinen Eltern die Mauerstadt besuchte (ohne Kebapträume, dafür mit DDR-Limo in orangerot) und eine Weile in Wilmersdorf zubrachte. Daß dort in unmittelbarer Umgebung nicht nur das Beat Studio von Thomas Kessler lag, wo sich einst Klaus Schulze, Manuel Göttsching und Hartmut Enke zu Ash Ra Tempel zusammenfanden, Edgar Froese mit Bandschleifen
experimentierte und Agitation Free regelmäßig probten, sondern auch Peter Baumanns Paragon Studio, Conny Schnitzlers Werkstatt und Michael Hoenigs Aura Studio in fußläufiger Entfernung, ahnte ich damals nicht -- immerhin, ich war in der Düsseldorfer Straße untergekommen, und auf eine Kapelle aus Düsseldorf stand ich ziemlich (kurioserweise habe ich an diesem Ort auch das erste Mal Autobahn in voller Länge gehört, aber das wäre eine andere Geschichte...).
Klanglich ist "Wilmersdorf" mein persönliches "Pet Sounds" geworden, da alle meine Lieblingsklänge unter einem Dach versammelt sind, also diverser alter Synthikram von ARP, Moog, Oberheim und EMS, Elka Rhapsody 610 Strings, Rhodes Piano en masse, Kunstkopfaufnahmen in freier Natur, und selbstverständlich mehr Mellotroneinsätze, als für den Blutzuckerspiegel gut sein können. Um einen authentischen Klang der damaligen Zeit erwecken zu können, habe ich viel Zeit und Mühe in die Beschaffung von herrlich
rauschigen, zerrenden und generell grausam klingenden Bandechos, Federhallgeräten und Phasern investiert. Was die Abmischung angeht, so habe ich mich von zeitgenössischen Werken von Dieter Dierks und Conny Plank inspirieren lassen. Das fällt zwar nicht weiter auf, macht aber nichts.

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Ramp - Astral Disaster

Artist: Ramp
P: 
2012
LTD 300
8 Stücke Live aus dem Planetarium in Bochum,die sehr an Redshift erinnern, muss an den analogen Geräten liegen.


16,80 EUR