Ramp (Stephen Parsick) - Havoc
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Ramp (Stephen Parsick) - Havoc

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SP
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Ramp (Stephen Parsick) - Arp-en-Ciel

Artist: Stephen Parsick
P:
2023
LTD 111
"arp-en-ciel" ist wahrscheinlich das aktuellste Album, das ich seit langem veröffentlicht habe. einige bits wurden zwar schon zwischen januar 2018 und juli 2020 aufgenommen, aber der großteil der musik entstand Anfang 2022, kurz vor dem tod von klaus schulze. natürlich war meine musik stark von schulzes werk beeinflusst – aber ich wollte nicht auf den fahrenden zug aufspringen und schulzes ableben als vehikel nutzen, um für meine eigene arbeit zu werben. daher beschloss ich, die veröffentlichung zu verschieben und veröffentlichte stattdessen zuerst "happy days". Als ich die Tracks für „ultima ratio“ aufnahm, dachte ich mir, dass es großartig wäre, zur Einfachheit meiner frühesten Musik zurückzukehren und sehr einfache Akkordfolgen zu verwenden (nicht, dass ich sowieso kompliziertere kenne), viele improvisiertes Solospiel, ganz im Sinne derer, die mich im Spätsommer 1988 inspirierten. Der Albumtitel kam mir nur als Wortspiel mit dem französischen "arc-en-ciel" in den Sinn, da ich in der ersten Hälfte hauptsächlich Arp-Synthesizer benutzte des Albums. ziemlich witzig, oder?
die zweite hälfte des albums besteht aus einigen aufnahmen, die auf den april 2000 zurückgehen, als cosmic hoffmann und ich einen schönen morgen verbracht hatten, als wir durch einen nebligen wald spazierten (wir waren auch ziemlich neblig, aber das wäre eine ganz andere geschichte) . eine anschließende aufnahmesession in klaus' eigenem quasar-studio nahm die atmosphäre dieses morgens recht gut auf, aber aus irgendeinem grund war die musik ungenutzt geblieben, bis ich sie zufällig wiederentdeckte. ich habe ein paar stücke aus dieser session genommen und sie in eine eher atmosphärische sache verwandelt, die meiner meinung nach auch klaus gefallen hätte.
oder höchstwahrscheinlich nicht, wer weiß.
die gesamte musik wurde von stephen parsick komponiert, arrangiert, aufgeführt, konstruiert, gemastert nach basf sm 911 und produziert.
vorbereitet für den digitalen download von stephen parsick im dachgeschoss borgholzhausen im april 2023.
Stephen Parsick: analoge Synthesizer, Keyboards und Sequenzer; Mellotron; Bänder, Schleifen und Behandlungen; Umgebungsfeldaufnahmen
cosmic hoffmann: glissandoz-gitarren auf „chunky cookies part one“
Ach übrigens, auf diesem Album gibt es keinen Mini-Moog.

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Ramp - No sleep 'til Wilmersdorf

Artist: Ramp
P:  2018
LTD 222

Musikalisch wird es wieder ein lupenreines "Bielefelder Schule"-Album geben, das fest im Bielefelder Vorort Berlin der Jahre 1978/79 verortet ist, als ich mit meinen Eltern die Mauerstadt besuchte (ohne Kebapträume, dafür mit DDR-Limo in orangerot) und eine Weile in Wilmersdorf zubrachte. Daß dort in unmittelbarer Umgebung nicht nur das Beat Studio von Thomas Kessler lag, wo sich einst Klaus Schulze, Manuel Göttsching und Hartmut Enke zu Ash Ra Tempel zusammenfanden, Edgar Froese mit Bandschleifen
experimentierte und Agitation Free regelmäßig probten, sondern auch Peter Baumanns Paragon Studio, Conny Schnitzlers Werkstatt und Michael Hoenigs Aura Studio in fußläufiger Entfernung, ahnte ich damals nicht -- immerhin, ich war in der Düsseldorfer Straße untergekommen, und auf eine Kapelle aus Düsseldorf stand ich ziemlich (kurioserweise habe ich an diesem Ort auch das erste Mal Autobahn in voller Länge gehört, aber das wäre eine andere Geschichte...).
Klanglich ist "Wilmersdorf" mein persönliches "Pet Sounds" geworden, da alle meine Lieblingsklänge unter einem Dach versammelt sind, also diverser alter Synthikram von ARP, Moog, Oberheim und EMS, Elka Rhapsody 610 Strings, Rhodes Piano en masse, Kunstkopfaufnahmen in freier Natur, und selbstverständlich mehr Mellotroneinsätze, als für den Blutzuckerspiegel gut sein können. Um einen authentischen Klang der damaligen Zeit erwecken zu können, habe ich viel Zeit und Mühe in die Beschaffung von herrlich
rauschigen, zerrenden und generell grausam klingenden Bandechos, Federhallgeräten und Phasern investiert. Was die Abmischung angeht, so habe ich mich von zeitgenössischen Werken von Dieter Dierks und Conny Plank inspirieren lassen. Das fällt zwar nicht weiter auf, macht aber nichts.

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Ramp - Astral Disaster

Artist: Ramp
P: 
2012
LTD 300
8 Stücke Live aus dem Planetarium in Bochum,die sehr an Redshift erinnern, muss an den analogen Geräten liegen.


16,80 EUR