Cluster

Cluster

Kluster (ab 1971 Cluster) war eine deutsche Musikgruppe, die 1969 von Conrad Schnitzler, Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius gegründet wurde. Sie wirkte aktiv am Beginn des Krautrocks mit. Experimentelle Musik mit teils mythischen Texten füllte die ersten beiden Alben „Klopfzeichen“ und „Kluster Zwei Osterei“. Danach verließ Conrad Schnitzler die Band. Die verbliebenen Musiker Moebius und Roedelius benannten daraufhin 1971 ihr musikalisches Projekt in „Cluster“ um. Weitere Alben mit Elektronischer Musik folgten. Zusammen mit dem ehemaligen Neu!-Musiker Michael Rother nahmen die beiden unter dem Namen Harmonia zwei deutlich melodischere, die Elektronische Musik deutlich ironisierende Alben auf („Musik von Harmonia“ und „De Luxe“) auf. Weitere fruchtbare Kollaborationen gab es mit dem britischen Musiker Brian Eno, den Cluster bei einem Konzert Mitte der 70er kennengelernt haben. Die Alben „Cluster & Eno“ und „After The Heat“ zeugen von dieser Phase. Sowohl Dieter Moebius als auch Hans-Joachim Roedelius haben viele Solo-Alben herausgebracht.

Cluster - Zuckerzeit

Artist: Cluster
P: 1974 / 2004
Obwohl Cluster fast unbekannt sind, gehört die Gruppe dennoch zu den Wegbereitern der elektronischen Musik in den 70er Jahren. Hans-Joachim Roedelius und Dieter Moebius, die beide noch heute aktiv Musik machen, veröffentlichten 1975 mit Zuckerzeit ihr wohl bestes und eingängistes Album, trotz ihrem unverkennbaren Hang zur Kauzigkeit. Die Stücke dieser Platte sind zunächst verwundernd (was bereits bei den Titeln beginnt), aber werden mit jedem neuen Hören immer interessanter und sogar catchy. Es piept, blubbert und knarzt, was die unvergleichlichen analogen Synthesizer hergaben. Obwohl Cluster wie Kraftwerk zur sog. "Düsseldorfer Linie" gezählt wurden, war ihre Musik weder maschinell noch kosmisch, sondern eher komisch und verschroben. Hier wurde bereits viel vorgedacht, was in den 80ern dann zu Synthiepop wurde. Ein Meilenstein der frühen Elektonik.
Hier die Version von Revisited Rec.

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Eno, Moebius, Roedelius - After the Heat

Artist: Eno, Moebius, Roedelius
P:
1978 / 2009
Eigentlich erschien "After the Heat" unter der Interpretenangabe "Eno Moebius Roedelius", faktisch ist es aber ein Cluster Album, genauer die Fortsetzung des ein Jahr zuvor erschienenen "Cluster & Eno". Musikalisch knüpft "After the Heat" nahtlos an seinen Vorgänger an, ist aber anders als dieser nicht vollständig instrumental: auf einigen Stücken agiert Brian Eno auch als Sänger. Ansonsten ist die Musik wieder überwiegend von pastoraler Stimmung. Neben fast schon romantisch anmutenden Klavierstücken ("Luftschloß", "The Shade") und sanften elektronischen Klangwogen ("Old Land") finden sich auch einige etwas bewegtere Stücke wie "The Belldog", das ohne weiteres auch auf eines von Enos frühesten Soloalben gepasst hätte, und auch der Einfluss der sperrigen Klangexperimentere der frühen Cluster findet sich in Stücken wie "Base & Apex", "Broken Head" oder "Tzima N'arki". Letzteres erhält eine besonders skurrile Note durch den rückwärts eingespielten Gesang.
Insgesamt ist "After the Heat" ein weiteres schönes Beispiel für die Vielfalt elektronischer Musik.

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Liliental - Liliental

Artist: Liliental
P: 1976 / 2024

1976 versammelte Moebius ein paar Bekannte und Freunde in Conny Planks Studio, darunter Helmut Hattler und Johannes Pappert von 1Kraan, um in wenigen Tagen die vorliegende LP einzuspielen. Erschienen ist das Ganze allerdings erst 2 Jahre später. Ein sehr entspanntes, angenehm anzuhörendes Album war das Ergebnis. Die Musik von Moebius' Stammprojekt Cluster (die ab "Zuckerzeit") gibt die Richtung vor, wenn man die auf "Liliental" zu findende Musik beschreiben möchte. Sanfte elektronische oder elektronisch verfremdete Klänge liefern die Grundlage, auf der sich die Kompositionen aufbauen. Zu dieser elektronischen Komponente kommt dann ein normales Rockinstrumentarium, welches vielfarbig, etwas angejazzt, aber meist eher zurückhaltend zum Einsatz kommt. Ein Piano hallt, eine E-Gitarre jault gedämpft, ein E-Piano perlt verhalten, der Bass wummert dezent, ein Saxophon erklingt zögerlich, eine Flöte seufzt, eine Akustikgitarre schrammelt, dezent klappert die Perkussion oder gar ein Schlagzeug, Okko Beckers singende Säge klagt und alles wird zusammengehalten von allerlei Zirpen, Blubbern und Zischen vom Synthesizer und anderen flächigen und schwebenden Elektrosounds. Selten gibt es einen hymnisch-spacigen Ausbruch, oder ein paar chorartige Vokaleinlagen. Elegant, schön, humorvoll (vor allem im drolligen "Wattwurm") und angenehm, ohne seicht oder langweilig zu werden, mäandert die Musik auf "Liliental" dahin, wirkt seltsam gedämpfte, ist dabei aber durchaus kurzweilig und vertrackt ausgefallen und besticht durch die vielseitige Instrumentierung. Wer die späteren Werke von Cluster schätzt und die Alben von Harmonia, dem sollte auch "Liliental" viel Freude machen. Ich würde sogar sagen, dass es auf dieser Scheibe hier deutlich abwechslungsreicher zugeht, als auf den Werken der beiden eben genannten Formationen. Gut, vom Stuhl fegen wird die Scheibe sicher niemanden, doch ist sie eine nette, gehaltvolle, sehr angenehme Hörbeschäftigung für späte Abende oder geruhsame Sonntagnachmittage.

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Moebius + Roedelius - Apropos Cluster

Artist: Moebius + Roedelius
P:
1990 / 2007
Im Jahre 1990 erinnerten sich die beiden Musiker an ihre schönen Tage der Cluster Zeit. Musik in jenem Stil wollten sie neu erschaffen und das ist ihnen auch in diesen fünf Stücken gelungen.
Hier die remasterte Wiederveröffentlichung aus dem Jahre 2007 als Japan Version.

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Moebius + Roedelius - Apropos Cluster

Artist: Moebius + Roedelius
P:
1990 / 2014
Cluster (Dieter Moebius, Hans-Joachim Roedelius) gelten als Pioniere der elektronischen Musik. Gemeinsam mit Konrad Schnitzler veränderten sie Ende der 60er in dem Trio Kluster mit ihren radikalen Improvisationen die Musikwelt. Nach der Trennung von Schnitzler machten Moebius und Roedelius als Cluster weiter und veröffentlichten bis 1981 acht Meilensteine der Elektronik- und Ambientmusik, zwei davon mit Brian Eno. 1990 meldeten sie sich mit "Apropos Cluster" zurück. Veröffentlicht wurde es auf Curious Music, einem von einem Enthusiasten im US-amerikanischen Iowa eigens gegründeten Label. Mit "Apropos Cluster" war das Duo in der digitalen Welt angekommen, Sampler, Flügel und analoge Synthesizer sind auf die für Cluster unverkennbare Art miteinander kombiniert. Musikalisch taucht der Hörer wieder in die legendäre Cluster-Welt ein, die nun, nach zehnjähriger Pause, deutlich komplexer und fantastischer geworden war. Der Begleittext stammt von Asmus Tietchens.

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Qluster - Antworten

Artist: Qluster
P: 2012
„Antworten“ ist der dritte Teil in einer Trilogie mit Qluster Musik und folgt den Alben „Fragen“ und „Rufen“. Dass die Musik auf „Antworten“ entstand, bevor „Rufen“ und „Fragen“ eingespielt wurden, ist weniger paradox, als es anfänglich scheint; denn die bereits 2007 aufgenommenen ausgedehnten Klavierphantasien haben gewiss die Frage der beiden Musiker beantwortet, ob und wie intensiv sie in Zukunft zusammenarbeiten
wollen. Selten waren zwei Musiker so sehr ein Herz und eine Seele wie Roedelius und Bock, als sie im Januar 2007 um Mitternacht in der Berliner Philharmonie an zwei Steinway- Flügeln diese köstlichen Notturnos improvisierten. Völlig unplugged
und total entspannt spielten Roedelius und Bock sich unablässig musikalische Ideen zu, nur dann und wann ergänzt vom zarten Klang einer weit entfernten Klangschale. Während
dieser mitternächtlichen Session geschah etwas ebenso Seltenes wie Wunderbares: Zwei hoch inspirierte Virtuosen verschmolzen zu einer Person, eben Qluster, sprachen in einer Sprache und erzählen uns von etwas, von dem wir nun nicht mehr träumen müssen, weil wir es auf „Antworten“ hören können. Unablässig fließen die Töne dahin und transportieren doch auch Ruhe und Stille, ein Spagat, der nur von sehr reifen Persönlichkeiten geschafft wird. Roedelius und Bock brachten dieses buchstäbliche Kunststück ohne die geringste Anstrengung fertig. Deutlich und gleichermaßen entrückt sind die „Antworten“.
Deutlich, weil Qluster die Quellen ihres Könnens offenlegen: Inspiration und gutes Handwerk. Entrückt, weil die Musik fernab vom täglichen Musik-Einerlei angesiedelt ist, weit entfernt von allen uns so geläufigen Klischees. Das ist Balsam fürs Ohr, ohne
esoterischen Firlefanz und ohne aufgesetzte Geheimniskrämerei. Und trotzdem sind die „Antworten“ auratisch. Das aber ist mit einem Wort zu erklären: Kunst. „Antworten“ ist ein frühes Statement von Qluster, und zum Glück entschieden Roedelius und Bock sich dafür, ihre Zusammenarbeit weiterzuführen und zu intensivieren. Die bereits erschienenen Alben „Fragen“ und „Rufen“ sind eindrucksvolle Belege dafür. Und Qluster fühlt sich einer langen künstlerischen Entwicklung verpflichtet, deren transitorische Kraft ungebrochen nach vorne, in die Zukunft weist.
Asmus Tietchens

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Qluster - Echtzeit
Artist: Qluster
P: 2016
"Echtzeit“ ist bereits Qlusters sechstes Album – nach dem reinen Piano-Werk „Tasten“ (2015) widmen sich Qluster auf „Echtzeit" wieder verstärkt ihrem elektronischen Equipment. Wobei Roedelius’ Lieblingsinstrument, der Flügel, auch zu seinem Recht kommt. Weite Teile des Albums wurden in einer Kirche aufgenommen.
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Qluster - Fragen

Artist: Qluster
P: 2011
"Fragen" ist das Dokument der erstaunlichen Häutung einer der wichtigsten deutschen Elektronikgruppen. Hans-Joachim Roedelius ist seit 1969 dabei, Onnen Bock tritt an die Stelle von Dieter Moebius. Seine Zusammenarbeit mit Konrad Schnitzler, Cluster und Harmonia machte Roedelius zu einem weltberühmten Vorreiter der elektronischen Musik.
Onnen Bock (Jahrgang 1973) ist studierter Musiker und Klanginstallateur, wirkte im Ensemble Zeitkratzer mit und betreute die Berliner Philharmoniker als Tontechniker. Zusammen sind sie Qluster. Seit 2007 kreuzen sich ihre musikalischen Wege. "Fragen" ist der erste Teil einer ungewöhnlichen Trilogie, eines grandiosen Neuanfangs vor dem Hintergrund einer vierzigjährigen Tradition. In sieben impressionistischen Bildern entwickeln Roedelius und Bock ihre musikalische Ästhetik jenseits jeder Psychedelik oder Meditationsmucke. Die Qluster-Ästhetik ist von fast asketischer Strenge, auch wenn in jedem Stück das zutiefst Menschliche, das Spielerische den Ton angiebt.
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Qluster - Rufen

Artist: Qluster
P: 2011
„Rufen“ ist der zweite Teil in einer Trilogie mit Qluster- Musik und folgt dem Studioalbum „Fragen“. In vier eindrucksvollen Live-Mitschnitten breiten Hans Joachim Roedelius
und Onnen Bock im wahrsten Sinne des Wortes phantastische Klang-Panoramen aus, die in ihrer Transparenz und Vielgestaltigkeit an die hoch-impressionistische Musik Claude Debussys erinnern. Hätte dieser nicht bereits den „Nachmittag eines Fauns“ komponiert – Qluster wäre prädestiniert dazu. Roedelius und Bock scheinen der Zeit völlig entrückt zu sein, verzichten auf Computer und digitale Klangsynthese; stattdessen verwenden sie
ausschließlich analoge Keyboards, unter anderem den guten alten Synthesizer Korg MS 20. Sie machen aber auch keine rückwärts gewandten Anleihen bei vergangenen Stilepochen. Die völlige Abkehr von herkömmlichen rhythmischen und harmonischen Mustern, die Fremdartigkeit der Klänge und die Durchsichtigkeit rücken die Qluster-Musik in die Nähe gegenwärtiger elektronischer Kammermusik; allerdings, so paradox es auch klingen mag, einer, die von Qluster erst erfunden werden musste. Führte das vorangegangene Album „Fragen“ bereits in seltsame, unwirklich anmutende musikalische Bereiche, so ist der Bogen in „Rufen“ noch viel weiter gespannt. Der Hörer wird von Qluster mit auf einen Weg genommen, der sich an einem imaginären Horizont zu verlieren scheint. Roedelius und Bock weichen von diesem Weg aber weder ab, noch gerät ihnen das Ziel aus den Augen. Insofern sind sie gewissenhafte Pfadfinder, denen sich der Wanderer vertrauensvoll anschließen kann. Die Qluster-Musik mag kein Ziel haben, vielleicht liegt es in Wolkenkuckucksheim. Die Richtung jedoch ist eindeutig: Immer der Sonne nach, in immer weitere Fernen, dorthin, wo alles ein wenig anders aussieht und etwas anders klingt. Neuland, terra incognita. So neu wie die Musik von Qluster ist, so neu sind die Erfahrungen, wenn man sie hört. „Rufen“ ist nicht neu, um neu zu  sein. Das wäre zu wenig. „Rufen“ ist neu, weil zwei reife Künstlerpersönlichkeiten es ohne Anstrengung geschafft haben, in der Gegenwart eine Musik zu spielen, die zeitlich nicht verortet werden kann und deren Formen- und Klangsprache mit nichts zu vergleichen ist. Zufall? Jedenfalls sehr selten.
Asmus Tietchens

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Qluster - Tasten
Artist: Qluster
P: 2015
Drei Meister ihres Fachs: Neo-Klassik-Klänge von Hans-Joachim Roedelius, Onnen Bock und Armin Metz. In den vergangenen Jahren erlebt introvertierte, minimalistische Musik eine Blüte. Künstler wie Nils Frahm, Olafur Arnalds und Chilly Gonzales füllen die Konzertsäle, und sogar ein eigener Gattungsbegriff existiert: Neoklassik. Aber so "neo" ist das gar nicht: Als Urvater dieses Stils wird stets Erik Satie genannt, und der lebte vor über 100 Jahren. Ein Vorreiter dieser Gattung Musiker ist auch Hans-Joachim Roedelius. Als das Mitglied der Avantgarde-Elektroniker Cluster 1986 seine erste reine Klavierplatte herausbrachte (»Wie das Wispern des Windes«), war der Begriff »Neoklassik« jedenfalls noch nicht erfunden. Mit Qluster, der inzwischen dritten Inkarnation eines Musikprojekts, das 1969 von Roedelius, Dieter Moebius und Conrad Schnitzler als Kluster ins Leben gerufen worden war, setzte er diese Tradition fort. Zusammen mit Onnen Bock und Armin Metz erzeugt Roedelius minimalistische, sphärische Klänge auf drei sich harmonisch ergänzenden Konzertflügeln. Ein wunderbares Stück Neoklassik von drei Meistern ihres Fachs.
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21 bis 30 (von insgesamt 32)