Cluster

Cluster

Kluster (ab 1971 Cluster) war eine deutsche Musikgruppe, die 1969 von Conrad Schnitzler, Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius gegründet wurde. Sie wirkte aktiv am Beginn des Krautrocks mit. Experimentelle Musik mit teils mythischen Texten füllte die ersten beiden Alben „Klopfzeichen“ und „Kluster Zwei Osterei“. Danach verließ Conrad Schnitzler die Band. Die verbliebenen Musiker Moebius und Roedelius benannten daraufhin 1971 ihr musikalisches Projekt in „Cluster“ um. Weitere Alben mit Elektronischer Musik folgten. Zusammen mit dem ehemaligen Neu!-Musiker Michael Rother nahmen die beiden unter dem Namen Harmonia zwei deutlich melodischere, die Elektronische Musik deutlich ironisierende Alben auf („Musik von Harmonia“ und „De Luxe“) auf. Weitere fruchtbare Kollaborationen gab es mit dem britischen Musiker Brian Eno, den Cluster bei einem Konzert Mitte der 70er kennengelernt haben. Die Alben „Cluster & Eno“ und „After The Heat“ zeugen von dieser Phase. Sowohl Dieter Moebius als auch Hans-Joachim Roedelius haben viele Solo-Alben herausgebracht.

Cluster - Japan 1996 Live

Artist: Cluster
P: 1997
Konzertmischnitte der Auftritte in Japan aus dem Jahre 1996.

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Cluster - Japan Live
Artist: Cluster
P: 1997 / 2015
Live und digital in Japan: überarbeitetes Reissue des Albums von 1996.
Von der Band überarbeitete Liveaufnahmen aus Osaka und Tokio aus dem Jahr 1996 finden sich auf "Japan Live" - mit neuem Artwork und Linernotes von Asmus Tietchens. Das 1997 auf Captain Trip Records erstmals erschienene Album ist das dritte, nachdem Cluster - Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius - sich 1990 mit "Apropos Cluster" auf der elektronischen Bühne zurückgemeldet hatten. Eine Tournee durch Deutschland und Europa führte die beiden Pioniere der elektronischen Musik schließlich nach Amerika (wo das Album "USA Live" entstand) und nach Japan. Die dort entstandenen Aufnahmen sind alle in digitaler Qualität und zeugen auch musikalisch von einer zunehmende Abkehr von analogen Techniken.
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Cluster - Kollektion 06:1971-1981
Artist: Cluster
P: 2016
Erst im Frühjahr 2016 erschien von Cluster eine Box mit dem Titel "1971-1981". Enthalten waren die acht remasterten LPs der Hauptphase sowie eine Platte mit unveröffentlichtem Material. Nun, etwas mehr als ein halbes Jahr später, kommt bereits die nächste Cluster-Zusammenstellung auf den Markt, noch dazu mit einem auf den ersten Blick identischen Titel. Ein Plagiat? Mitnichten! Es handelt sich gewissermaßen um die auf eine CD bzw. LP komprimierte Essenz der acht Hauptalben. Zumindest, wenn wir John McEntire (Tortoise, The Sea & Cake) folgen wollen, der die elf Kompilationstitel auswählte. Tatsächlich ist jedes Werk von "Cluster 71" bis "Curiosum" mit mindestens einem Stück vertreten, bei drei der Titel, nämlich "Grosses Wasser", "21 32" und "In Ewigkeit", handelt sich sogar um Edits aus der Hand McEntires. Obwohl "Cluster 1971-1981" eine durchaus persönlich gefärbte Zusammenstellung ist, funktioniert die Schau im Sinne eines "Best Of"-Albums auch als Einstieg ins Cluster-Oeuvre. Angesichts der Vielseitigkeit von Cluster und einem Bandsound, der sich zwischen Ambient, Industrial, Synthie-Pop und Electro ohnehin jeder Kategorisierung entzog und vor allem bei jedem Album immer wieder neue Facetten zeigte, hat McEntire mit seiner Auswahl einen großen Wurf gelandet.
 
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Cluster - Konzerte 1972-1977

Artist: Cluster
P: 2006
»Die vorliegende CD präsentiert zwei Konzertausschnitte aus den Jahren 1972 und 1977, die sich auf ein synthetisches Klangwerk beschränken, das einem surreale Bilder in den Kopf drückt.​ Mit Musik im herkömmlichen Sinne hat das Ganze nichts zu tun und war gerade deshalb damals so revolutionär.​«

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Cluster - One Hour

Artist: Cluster
P: 1994
Dies ist eine Liveaufnahme aus dem Jahre 1994 in Wien. Ein langes Stück voller verschiedenster Klangexperimente. Die meisten Teile sind allerdings zusammenhangslos.
Wer aber Cluster schon in den 70igern mochte, wird auch hier etwas finden, was gefällt.

15,40 EUR
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Cluster - One Hour

Artist: Cluster
P: 1994 / 2007
Dies ist die Japan Version im Pappschuber.
Es ist eine Liveaufnahme aus dem Jahre 1994 in Wien. Ein langes Stück voller verschiedenster Klangexperimente. Die meisten Teile sind allerdings zusammenhangslos.
Wer aber Cluster schon in den 70igern mochte, wird auch hier etwas finden, was gefällt.

24,50 EUR
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Cluster - QUA
Artist: Cluster
P: 2010
Nach den remasterten Neuauflagen 2009 kommt nun ein echtes neues Studioalbum der rheinischen Elektroniker Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius. Es ist schwer zu sagen, ob sich seit den 70ern ihre Kompositionsmethode (die eher eine Klangfindungsmethode ist) verändert hat oder der Cluster-Sound lediglich durch die jeweils neue Technik seiner Erzeugung evolvierte. Ihre neuen Tracks jedenfalls sind gewohnt luftig-karg, die Beats kleinteilig, wie zerbröselt. Das menschenleer wirkende Klanghaus von Cluster, das sich nun auch der einst so assoziativen Tracktitel entledigt hat und auf Enigmatisches wie "Ymstrob" oder "Xanesra" setzt, deutet nur noch selten Belebtheit an - etwa durch das integrierte Quietschen eines ungeölten Türscharniers oder synthetisches Vogelzirpen. Alles aber bleibt im Ungefähren, diese Tracks wollen sich nicht festlegen, sie haben weder Refrains noch Meinungen, sie entwickeln sich nicht, sie tapsen rhythmisch auf der Stelle und genügen sich ganz und gar selbst. Musik ohne Ideologie, Skizzen aus dem Irgendwo, hingeskribbelt mit Photoshopkreide. Und manchmal ("Gissander") von einer so unbestimmten Melancholie, dass es dir das Herz zusammenzieht.
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Cluster - Sowiesoso

Artist: Cluster
P: 1976
Sowiesoso ist der Nachfolger von Clusters meistbeachtetem Album Zuckerzeit. Während auf Letzterem noch deutlich der Einfluss von Michael Rother zu hören war, mit dem Cluster kurz vorher zwei Alben unter dem Namen Harmonia aufgenommen hatten, machte sich das Duo 1976 daran, seine eigene neue Musikform zu finden. Wie kein anderes Cluster-Album steht Sowiesoso für den utopischen Musikentwurf von Hans-Joachim Roedelius und Dieter Moebius und reflektiert mit seiner Entspanntheit, mit seiner Transparenz die Landschaft des Weserberglandes, wo die beiden Musiker damals lebten. Sowiesoso ist kein Produkt stadtflüchtiger Schwarmgeister, sondern das stringente Ergebnis der Arbeit an einer neuen musikalischen Formensprache. Die sieben Stücke der LP wurden im eigenen Studio mit recht bescheidenen technischen Mitteln aufgenommen. Neben einer vierspurigen Bandmaschine standen Cluster lediglich zwei Revox A77 Stereo-Tonbandgeräte und ein kleines achtkanaliges Mischpult zur Verfügung. Aber dieses Equipment machte sie unabhängig von Fremdstudios, sie konnten dort arbeiten, wo sie lebten. Es gab keine Gastmusiker, keine Tonmeister, keinen Produzenten und keinen Zeitdruck Sowiesoso zeigt Cluster in ihrer reinsten und am wenigsten beeinflussten Form auf einem Gipfelpunkt ihrer Entwicklung. Allein die aufnahmetechnischen Beschränkungen ließen es gar nicht zu, sich in luxuriösen Spielereien zu verlieren, sondern zwangen Cluster regelrecht, sich auf die musikalische Substanz zu konzentrieren. Die minimalistische, aber nie formelhafte oder gar stumpf automatisierte Musik des Albums ist ein rhythmisches Geflecht aus teils elektronischen, teils akustischen Elementen; sie folgt keinem hergebrachten Songschema, und trotzdem hat sie durch ihre Harmonik fast etwas Liedhaftes, etwas der Cluster-Musik Eigenes, das schwer mit Worten zu beschreiben ist.
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Cluster - USA Live
Artist: Cluster
P: 1997 / 2015
Zurück zu den Wurzeln: überarbeitetes Livealbum der E-Musik-Pioniere von 1997.
Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius gelten als Pioniere der elektronischen Musik und als Protagonisten des Krautrock. Als Cluster veröffentlichten sie bis 1981 acht Meilensteine der Elektronik- und Ambientmusik, zwei davon mit Brian Eno. Die Aufnahmen zu "USA Live" entstanden 1996, sie sind laut und leidenschaftlich, die Stimmung ist wirklich beunruhigend. Abgesehen von tonalen Unterschieden führen uns diese Tracks zurück zu Clusters musikalischen Seelenzustand zu Beginn der 70er-Jahre. Hört man sich diese Aufnahmen an, erahnt man, dass die USA-Tour alles andere als beschaulich war. Als würden die beiden alles daran setzen zu beweisen, dass sie weder New-Age-Muzak-Produzenten sind noch etwas mit gemütlicher Ambient-Elektronik zu tun haben. "USA Live" führte die Hörer nicht zu hellen, lieblichen Lichtungen, sondern in eine karge Karstlandschaft, die aber ebenso zu Clusters Welt gehört. Die Aufnahmen erschienen erstmals 1997 als CD mit dem Titel "First Encounter Tour" und wurden für "USA Live" zusammen mit den Musikern überarbeitet.

 
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Cluster - Zuckerzeit

Artist: Cluster
P: 1974 / 2007
Obwohl Cluster fast unbekannt sind, gehört die Gruppe dennoch zu den Wegbereitern der elektronischen Musik in den 70er Jahren. Hans-Joachim Roedelius und Dieter Moebius, die beide noch heute aktiv Musik machen, veröffentlichten 1975 mit Zuckerzeit ihr wohl bestes und eingängistes Album, trotz ihrem unverkennbaren Hang zur Kauzigkeit. Die Stücke dieser Platte sind zunächst verwundernd (was bereits bei den Titeln beginnt), aber werden mit jedem neuen Hören immer interessanter und sogar catchy. Es piept, blubbert und knarzt, was die unvergleichlichen analogen Synthesizer hergaben. Obwohl Cluster wie Kraftwerk zur sog. "Düsseldorfer Linie" gezählt wurden, war ihre Musik weder maschinell noch kosmisch, sondern eher komisch und verschroben. Hier wurde bereits viel vorgedacht, was in den 80ern dann zu Synthiepop wurde. Ein Meilenstein der frühen Elektonik.

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11 bis 20 (von insgesamt 32)