Es gibt "Beaubourg" - und es gibt "Invisible Connections". "Invisible Connections" erschien 1985 auf DG, und es ist wohl das einzige Werk eines U-Künstlers auf diesem Label. Die CD besteht aus drei Stücken, zwei längeren und einem, das 7 Minuten lang ist. Die Atmosphäre ist Echo-belastet, elektronische Improvisationen sind wie aus dem Off hörbar, und es gibt einen hallartigen, weichen Hi-Hat-Sound. Wüsste man nicht, dass das wirklich Vangelis ist, man könnte die Stücke problemlos Stockhausen zuordnen. Sachen wie "Chariots of Fire" oder ähnlich Vangelis-Stücke sollte man getrost vergessen - das hier ist Minimalismus und sanfte Anarchie pur. Unbedingt empfehlenswert!