Artist: Brian Eno
Tracklist:
1.
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This |
3:33 |
2.
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And Then So Clear |
5:49 |
3.
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A Long Way Down |
2:40 |
4.
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Going Unconscious |
4:22 |
5.
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Caught Between |
4:25 |
6.
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Passing Over |
4:25 |
7.
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How Many Worlds |
4:47 |
8.
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Bottomliners |
3:59 |
9.
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Just Another Day |
4:21 |
10.
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Under |
5:19 |
11.
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Bonebomb |
3:09 |
Es handelt sich hierbei um sehr raffiniert gemachte Musik, die zwar am Rande mit herkömmlicher Instrumentierung (Schlagzeug, Gitarre und Violine) arbeitet, aber durch und durch artifizell und auf Wirkung angelegt, dabei dennoch von einer fast unglaublichen organischen Qualität ist. Brian Eno lässt in seinen Liedern verschiedene Stimmungen, die oft mittels weniger Töne erzeugt und aufgebaut werden, aufeinander prallen und kreiert damit klangliche Panoramen von herzzerreißender Intensität und Schönheit. An der einen oder anderen Stelle taucht die Frage auf, wie dabei der Eindruck der "Liedhaftigkeit" der Stücke überhaupt entstehen kann. Harmonien und rhythmische Strukturen sind, wie bei anderen Veröffentlichungen von ihm, gegen den Strich gebürstet; sie enthalten Finessen, die sich dem Ohr nicht unbedingt beim ersten Hören erschließen. Man wird auf dem Popmusikmarkt wenig finden, das derartige harmonische Qualitäten besitzt, woran diesmal auch die Stimme Enos nicht unerheblichen Anteil hat. Er singt gleichsam gegen sich selbst an, mal durch allerlei Effekte verfremdet, mal in Akkorden geschichtet. Trotz des Umstands, dass es sich um eine Songplatte handelt, werden allerdings deutliche Assoziationen an Filmmusik geweckt.
Hier das letzte Exemplar!