Hier hören wir driftende Ambientmusik mit Tribal-Rhythmen im Roach / Rich Stil, mit leichten Sequenzeranspielungen. Die 74minütige CD weist insgesamt sieben Titel mit Laufzeiten, die zwischen 7 und 18 Minuten liegen auf. Gleich der Opener "Timearrow", bei dem Mathias Grassow (er ist ebenfalls als Solomusiker bekannt) an den Keyboards mitwirkt, nimmt im Verlauf des Stückes erst an Rhythmus zu und fällt dann wieder ab, wenn es nur noch von Flächen und Akkorden bestimmt wird. Amir erzeugt hier eine schwebende Atmosphäre. Amir verbindet auf dem Album moderne elektronische Sounds mit ausgefallenen akustischen Instrumenten. Die folgenden Instrumente sind nur ein Auszug aus dem ungewöhnlichen Repertoire: Didgeridoo, Ney, Surna, Dumbak, Dohol, ja sogar Steine kommen zum Einsatz. Mit seiner Musik erzeugt Amir Stimmungen, die Bilder vor das geistige Auge des Hörers projizieren, es ist praktisch Kopfkino pur. Allerdings findet man auf dem Album keine Melodielinien, jedoch entwickeln sich die einzelnen Stücke langsam durch steigende Rhythmen.
Hier das letzte Exemplar der erste Arya-Label Version!