Auf "La fete Sauvage" findet sich offiziell nur ein einziger langer Track, der jedoch in Wirklichkeit aus mehreren musikalischen Fragmenten besteht. Die Scheibe wird von afrikanischer Perkussion und von darüber gelegten, melodisch agierenden Synthies eröffnet. Als nächstes gibt es die Gesänge vom schwarzen Kontinent, die von Naturgeräuschen und hängenden Synthie-Klängen begleitet werden. Anschließend kommen wieder die auf dem Cover nicht erwähnten afrikanischen Trommler zum Einsatz. Dann erklingt für einige Zeit praktisch reine World Music : Die obengenannten Gesänge und das Getrommel, ohne dass dazu irgendwelche Beiträge von Vangelis auszumachen wären. Im nächsten Teil gesellen sich einige sparsame Synthietöne und Pauken zu den bisher allgegenwärtigen Trommlern. Es folgt ein lyrisch-bedächtiges, unverkennbar nach Vangelis klingendes Keyboard-Thema für Synthies und E-Piano, das von einer weiblichen Stimme dezent unterstützt wird. Danach geht es ähnlich ruhig weiter: Zuerst kommt einiges an bedrohlicher Atmosphäre auf, um abschließend wieder in versöhnliche, als frühe New Age-Versuche einzustufende Melodien zu münden. Nach "l'Apocalypse des Animaux" ein zweites Soundtrack-Album von Vangelis, das Musik für Naturdokumentationen von Frederic Rossif beinhaltet.