Wie sein Vorgänger entstand auch „Kinishba“ aus jahrelangem Studium, Recherche vor Ort, Aufnahmen und der Zusammenarbeit mit verschiedenen Mitgliedern des Apache-Stammes, allen voran Edgar Perry, der maßgeblich zur Bewahrung der Apache-Traditionen beitrug.Diese Neuerscheinung verbindet den elektronischen Ambient-Sound, für den Martin und Wøllo bekannt sind, durchgehend mit traditioneller Stammesinstrumentierung und unterstreicht so diese Zusammenarbeit.„Burial Ground“ beginnt mit Martins ätherischem Refrain: „Here I am, Here I stay“, ein Lied zu Ehren unserer Vorfahren.Von seinen strengen Anfängen steigert sich der Track ins Hypnotische, während Leno Edwards, Alfredo Way und Edgar Perry Schlagzeug und Gesang eines Apache Crown-Tanzes hinzufügen.Martins Stimme erhebt sich gemeinsam mit ihren über einem üppigen Bett aus Wøllos Synthesizer zum fesselnden Finale der Komposition.Auf „Fort Apache Meadowlarks“ gleitet Wøllos euphorische Gitarre über einen Teppich aus Martins Pueblo-Shakern, Taos-Drumloops und Gesang.Das gesamte Werk zeichnet sich durch diese kraftvollen Klangrealisierungen aus, die den Hörer in ein transformierendes Erlebnis verwickeln. Für Martin und Wøllo ist Kinishba „das Haus der Vorfahren“, die Inspiration für dieses neueste Werk über die Ehrung derer, die vor uns kamen, und die heilende Kraft der Zeremonie.Kinishba, benannt nach einem verlassenen Pueblo im White Mountain Apache Reservat, ist eine Reflexion dieses Themas, eine lebendige Sammlung von zehn Stücken, die ein respektvolles, authentisches Fenster zu den Gedenkzeremonien der Apachen öffnen.Diese Kompositionen sind eine Hommage an die Traditionen der amerikanischen Ureinwohner und stellen sicher, dass sie wie Kinishba selbst niemals in Vergessenheit geraten.Denn bei den Apachen gibt es kein Wort für „Auf Wiedersehen“.