"Mask" mit seinen imposanten choralen Einlagen, stampfenden Bass und Percussionrhytmen, düster und himmlisch zugleich, wurde 1985, lange bevor das ähnliche Werk "1492" erschien. Ueberraschend erschien das Werk in einer Zeit, indem seine vorherigen Alben wesentlich sanfter und melodischer klangen. Die unglaubliche Wucht, die von "Mask" ausgeht und nur zwischendurch leisere Töne zeigt, ist man sich eher erst seit den 90er Jahren von Vangelis gewohnt. Das Werk ist grandios orchestriert, unglaublich mystisch und trotz der Jahre, die es nun auf den Buckel hat immer noch eins seiner besten Werke. Das Werk wird in seinem Stil und kristallklarer Struktur nur noch von "Mythodea" übertroffen und ist "1492" ebenbürtig.