Tietchens, Asmus

Tietchens, Asmus

Tietchens ist ein deutscher Elektronikmusiker der sehr abstrakte und meist experimentelle Elektronikmusik einspielt. Er kann auf nahezu 100 Veröffentlichungen zurückblicken.

Asmus Tietchens - Biotop

Artist: Asmus Tietchens
P: 1981 / 2013
"Biotop" war 1981 Tietchens erste LP bei Sky Records (u. a. Cluster, Rother, Roedelius, Moebius, Plank, Riechmann). Es mag rückblickend wie eine bewusste Irreführung erscheinen, dass die ersten musikalischen Hervorbringungen von Asmus Tietchens als schräg tönender Pseudopop daherkommen. Vier Alben aus den Jahren 1981-83 sowie diverse Einzelstücke bilden die "Zeitzeichen"-Phase, die sich mit den Worten ihres Urhebers durch den Einsatz von "rhythmisch-harmonischen Versatzstücken und quietschbunten Schallplattenhüllen" auszeichnet. Die Stücke auf "Biotop" sind mit ihren insektoiden Fiepstönen, der bollerigen Perkussion und der verschleppten Kinderliedhaftigkeit so scheppernd, künstlich und plärrend bunt, wie es den Vorstellungen eines Künstlers entsprach, der reguläre Unterhaltungsmusik weder herstellen konnte noch wollte.

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Asmus Tietchens - Daseinsverfehlung

Artist: Asmus Tietchens
P: 1993
Experimentelle Elektronikstücke.

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Asmus Tietchens - Spät-Europa

Artist: Asmus Tietchens
P: 1982 / 2013
Industrial-Elemente in kalt lächelnder Munterkeit: 1982er-Album des Elektronik-Avantgardisten.

Das Label Bureau B präsentiert fünf frühe Alben von einem der bekanntesten deutschen Künstler im Bereich der abstrakten Musik: Asmus Tietchens. Das Album "Spät-Europa" erschien im Original 1982 und zählt zur sogenannten "Zeitzeichen"-Phase des Musikers, es war Tietchens zweite Veröffentlichung für das Label Sky Records. Während der Hamburger mit dem Vorgängeralbum "Biotop" (1981) plante, "in die Zukunft" aufzubrechen, zeigt er sich auf "Spät-Europa" in dieser angekommen. Auch hier ertönt jene gallig übersteuerte Pseudo-Pop-Klangwelt voller verstolperter Rhythmen und schräger Melodien, die von nervösen Pulsen, kalt lächelnder Munterkeit und quakigem Tröten bestimmt wird. Dabei ragen mitunter düster grollende Industrial-Elemente in die neonbunten Stücke hinein, was auf parallele Entwicklungen beim Künstler verweist. Neu hingegen ist auf "Spät-Europa" eine noch größere Konzentration auf die Form, die im Sinne musikalischer Ökonomie knapp und pointiert gehalten wird.

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Liliental - Liliental

Artist: Liliental
P: 1976 / 2024

1976 versammelte Moebius ein paar Bekannte und Freunde in Conny Planks Studio, darunter Helmut Hattler und Johannes Pappert von 1Kraan, um in wenigen Tagen die vorliegende LP einzuspielen. Erschienen ist das Ganze allerdings erst 2 Jahre später. Ein sehr entspanntes, angenehm anzuhörendes Album war das Ergebnis. Die Musik von Moebius' Stammprojekt Cluster (die ab "Zuckerzeit") gibt die Richtung vor, wenn man die auf "Liliental" zu findende Musik beschreiben möchte. Sanfte elektronische oder elektronisch verfremdete Klänge liefern die Grundlage, auf der sich die Kompositionen aufbauen. Zu dieser elektronischen Komponente kommt dann ein normales Rockinstrumentarium, welches vielfarbig, etwas angejazzt, aber meist eher zurückhaltend zum Einsatz kommt. Ein Piano hallt, eine E-Gitarre jault gedämpft, ein E-Piano perlt verhalten, der Bass wummert dezent, ein Saxophon erklingt zögerlich, eine Flöte seufzt, eine Akustikgitarre schrammelt, dezent klappert die Perkussion oder gar ein Schlagzeug, Okko Beckers singende Säge klagt und alles wird zusammengehalten von allerlei Zirpen, Blubbern und Zischen vom Synthesizer und anderen flächigen und schwebenden Elektrosounds. Selten gibt es einen hymnisch-spacigen Ausbruch, oder ein paar chorartige Vokaleinlagen. Elegant, schön, humorvoll (vor allem im drolligen "Wattwurm") und angenehm, ohne seicht oder langweilig zu werden, mäandert die Musik auf "Liliental" dahin, wirkt seltsam gedämpfte, ist dabei aber durchaus kurzweilig und vertrackt ausgefallen und besticht durch die vielseitige Instrumentierung. Wer die späteren Werke von Cluster schätzt und die Alben von Harmonia, dem sollte auch "Liliental" viel Freude machen. Ich würde sogar sagen, dass es auf dieser Scheibe hier deutlich abwechslungsreicher zugeht, als auf den Werken der beiden eben genannten Formationen. Gut, vom Stuhl fegen wird die Scheibe sicher niemanden, doch ist sie eine nette, gehaltvolle, sehr angenehme Hörbeschäftigung für späte Abende oder geruhsame Sonntagnachmittage.

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Moebius + Tietchens - Same

Artist: Moebius + Tietchens
P:
2012
Mit diesem Album lösen Dieter Moebius und Asmus Tietchens ein Versprechen ein, das sie sich vor 35 Jahren gaben. Nachdem nämlich 1976 die fünf Mitglieder des einmaligen Musikprojekts Liliental ihre Aufnahmen für das gleichnamige Album (veröffentlicht
1978) beendet hatten und sich wieder in alle Winde verstreuten, rief Moebius aus dem bereits fahrenden Auto Tietchens zu: „Wir müssen mal eine Platte zusammen machen.“ So überliefert es ein Ohrenzeuge. Ob’s stimmt? Jedenfalls beschlossen beide 2011, das
Ende Juni erscheinende Album aufzunehmen. Dieter Moebius (Cluster, Harmonia) hat seit seinen Anfangstagen als Musiker (mit Kluster) weder seine Neugier noch seine Experimentierfreudigkeit verloren. Im Gegenteil: Er kultiviert beides regelrecht. Asmus Tietchens ist nicht nur ein intimer Kenner der Cluster-Musik und Freund des Duos, sondern veröffentlichte seit den 80er Jahren zahllose Alben elektronischer und konkreter Musik, anfänglich wie Cluster auch auf Sky Records, dann aber ausschließlich im Bereich des Industrial und der abstrakten Geräuschmusik. Das Album der beiden Klangtüftler kommt zwar aus heiterem Himmel, aber die große gemeinsame Schnittmenge in der Musik beider Künstler legte es nahe, nun endlich die oben erwähnte Verabredung zu verwirklichen.
Dreizehn Stücke transportiert das Album. Das sind dreizehn Ideen, wie sie heterogener kaum sein können. Kein Stück ähnelt dem anderen, Moebius und Tietchens zeigen uns, wozu sie zusammen fähig sind. Von der hingehauchten Skizze bis zu derb zupackender
Rhythmik ist so gut wie alles zu hören, was die beiden Altmeister der elektronischen Musik in ihren Arsenalen haben. Und das ist nicht die Routine langjähriger Erfahrung, auch kein dünner Aufguss abgebrauchter Erfolgsrezepte – nein, abgesehen von einigen wenigen Echos einer längst vergangenen Zeit (vielleicht eine sentimentale Erinnerung?) ist „Moebius + Tietchens“ ein Album, das nur jetzt, in der Gegenwart, entstehen konnte. Es ist zeitgenössische, neue Musik.
Als Moebius und Tietchens sich nach Beendigung der Aufnahmen verabschiedeten, war leider kein Ohrenzeuge zugegen. Und so wissen wir auch nicht, ob die beiden eine ähnliche Abmachung trafen wie vor 35 Jahren. Zu wünschen wäre es.

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V/A - Kollektion 01

Artist: Roedelius, Moebius, Richmann,
Cluster, Eno. Schickert u.a.

P: 2014
Erste Folge der Compilation-Serie aus dem Hause Bureau B.
Mit seinen Wiederveröffentlichungen aus den Bereichen Pop, Krautrock und Elektronik hat sich das Hamburger Label Bureau B weltweit einen Namen gemacht. Um einen Überblick über die Bandbreite von Bureau B aufzuzeigen, gibt es nun die Compilation-Serie "Kollektion". Jede Veröffentlichung wird dabei von einem Musiker kuratiert. Den Anfang macht das Label Sky Records. Die 1975 vom Brain-Gründer Günter Körber ins Leben gerufene Firma entwickelte sich bald zu einem internationalen Aushängeschild für zeitgemäße Musik aus Deutschland. Kuratiert wird die Sky-Kollektion von Time Gane. Der Mastermind der Popelektroniker Stereolab gilt als Krautrock-Experte und wühlte sich gerne durch das Sky-Archiv. Er fand 17 Tracks von u. a. Cluster, Brian Eno, Michael Rother, Conny Plank, Asmus Tietchens, Joachim Roedelius, Dieter Moebius, Gerd Beerbohm, Günter Schickert, und Riechmann. Im Booklet erinnert sich Asmus Tietchens, der vier Alben auf Sky veröffentlichte, an seine Kooperation mit Günter Körber.

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Various Artists - Silberland Vol 1: The Psychedelic Side Of Kosmische Musik
Artist: Various Artists
P: 2022
Mitmenschen, Bureau B lädt Sie zu einer Expedition nach Silberland ein, einer einzigartigen Raumzeitspanne, die von Deutschlands klanglichen Futuristen der siebziger und achtziger Jahre geschaffen wurde. Diese Künstler, die sich die frühen Elektronik- und Tonbandexperimente der Avantgarde der sechziger Jahre zu eigen machten, strebten danach, mutig voranzugehen und kleine Schritte zu vermeiden, um riesige Sprünge in einen nebulösen und neuartigen Sound zu machen.
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Vidna Obmana + Asmus Tietchens - Motives for Recycling

Artist: Vidna Obmana + Asmus Tietchens
P: 1999
Sehr interessante Ambientstücke die bis zurück in das Jahr 1975 reichen. Beide Musiker haben hier alte Bänder neu recycelt.


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Vidna Obmana + Asmus Tietchens - The Shifts Recyclings

Artist: Vidna Obmana + Asmus Tietchens
P: 2002
Sehr interessante Ambientstücke die bis zurück in das Jahr 1975 reichen. Beide Musiker haben hier alte Bänder neu recycelt.


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