Das Debüt von 1970, damals in der Besetzung der Elektronik-Urväter Edgar Froese, Conrad Schnitzler (später Kluster und danach solo) und Klaus Schulze (später Ash Ra Tempel und danach solo). Mit anderen zeitgleich erschienen Alben (z.B. Popol Vuhs Affenstunde", Kraftwerks Erster, oder Monster Movie" von Can) half diese Veröffentlichung mit bei der Geburt der elektronischen Musik.
Allerdings war das Elektronische auf diesen ersten Alben zumeist die Art der Produktion und das Ausnutzen der technischen Möglichkeiten des Studioequpiments (Filter, Vary Speed, Reverse, usw.), da die Synthesizer erst noch zu teuer und wenig verbreitet waren.
Auf Electronic Meditation" wurde daher herkömmliches Instrumentarium (Gitarren, Orgel, Cello, Drums) verwendet. Die Kompositionen der 5 Songs sind noch stark geprägt vom improvisierenden und experimentellen Charakter der Rockmusik, wie sie z.B. auch Amon Düül machten. Freie, ungezügelte, spontane Rhythmen und Geräusche erklingen, mal disharmonisch und eruptiv, mal meditativ und schwebend. Es Bedarf doch einiger Durchläufe, um die Originalität und durchaus vorhandene Schönheit der Musik zu verstehen.