Synergy

Synergy

Der Synthesizer-Experte, der in New Jersey aufwuchs, gilt als treibende Kraft in der sehr überschaubaren US-amerikanischen Elektronikszene. Nach einem kurzen Gastspiel bei der Gruppe Nektar startete Fast seine Solokarriere: Unter dem Pseudonym Synergy komponierte und arrangierte Larry Fast diverse Alben in den Jahren 1975 bis 1987 auf seinem eigenen Label Passport Records. Im selben Zeitraum arbeitete Fast mit Peter Gabriel zusammen und spielte Synthesizer auf dessen Konzerten und Studioaufnahmen.

Synergy - Audion

Artist: Synergy
P:
1981 / 2003
"Audion" ist deutlich kompakter und teilweise auch kommerzieller als andere Synergy-Werke. Mit "kommerziell" meine ich nicht Hitparadenmusik, aber der Aufbau der Stücke ist, verglichen beispielsweise mit "Electronic Realizations for Rock Orchestra", einfacher. Nach dem kurzen "Orbit Five", das von maschinenhaft stampfendem Rhythmus geprägt ist, geht es mit "Revolt At L-5" gleich ziemlich heftig weiter. Über nervösem Getrommel liegen heftige Klangattacken, die teilweise an verzerrte Gitarren erinnern. Ähnlich ist "Terminal Hotel" aufgebaut, allerdings in wesentlich langsamerem Tempo. In Stücken wie "Electric Blue" gerät die Musik dabei gefährlich nahe an den New-Age-Bereich, hier passiert einfach zu wenig. Zu den Höhepunkten des Albums gehört dagegen das folgende "Ancestors", das mit seinem gleichförmigen schleppenden Rhythmus und mächtigen Klangbögen eine dichte, bedrohliche Atmosphäre schafft. Weniger überzeugend ist "After the Earthquake", das aus verschiedenen Variationen eines pseudoklassisch klingenden Themas besteht. Erst am Schluss läuft "Audion" richtig zur Hochform auf. "Shibolet" verbindet exotisch anmutende Melodielinien mit kräftiger (elektronischer) Percussion, "An End To History" beginnt zwar etwas New-Age-angehaucht, aber die Vielfalt der verwendeten Klänge inklusive einiger heftigerer Ausbrüche macht dieses majestätisch anmutende Stück zum Höhepunkt des Albums.

13,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Computer Experiments Vol. 1

Artist: Synergy
P:
1981 / 2004
Als im Herbst 1981 das Synergy-Album Audion erschien, lag diesem ein Bestellformular für eine am gleichen Tag erschienene, (damals) nur auf dem Bestellweg direkt vom Label erhältliche, limitierte LP mit dem Titel Computer Experiments, Volume One bei. Warum wählte man diesen Weg? Vielleicht, weil sich die Musik hier radikal unterscheidet von allen vorigen Synergy-Platten (und auch allen folgenden).
Larry Fast beschäftigt sich auf diesem Album mit stochastischer Musik, d.h. Musik, bei deren Erzeugung Zufallsprozesse eine Rolle spielen. Im Beiheft der CD-Ausgabe wird ausführlicher auf darauf eingegangen, hier nur eine kurze Zusammenfassung. Die Musik entstand mittels einer Software namens "Pink Tunes". Vorgegeben wird ein eingeschränkter Bereich von Tonwerten, Tonlängen und Harmonien sowie gewisse (nicht näher erläuterte) "Regeln". Innerhalb dieser Rahmenbedingungen werden die Stücke nun "zufällig komponiert".
Wie klingt so etwas? Nun, wie schon erwähnt, klingt diese Musik völlig anders als die typische Synergy-Musik. Von abstrakten Klanggebilden könnte man hier sprechen, langsam sich verändernde Klangflächen, aus denen es ab und an herausplingt und plongt. Rhythmen gibt es keine, auch keine richtigen Melodien. Ein wenig geht das in Richtung Ambient Music, ist dafür dann aber doch wieder etwas zu bewegt.
Nicht ganz einfach zu hören sind diese Stücke, aber wer Mr. Synergy mal von einer ganz anderen Seite erleben möchte, sollte mal reinhören. Die CD-Ausgabe ist mittlerweile ganz normal erhältlich. Ein Volume Two hat es von diesen Experimenten offenbar nicht mehr gegeben!

 

13,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Electronic Realizations for Rock Orchestra

Artist: Synergy
P:
1975 / 2003
Larry Fast kennen einige als Keyboarder der ersten Peter Gabriel-Platten. Allerdings hatte er da selbst unter dem Namen "SYNERGY" Platten veröffentlicht. Diese hier ist sein Debut. Der geneigte Hörer sollte den Titel wörtlich nehmen. Im Gegensatz zu den deutschen Elektronik-Musikern wie Tangerine Dream oder Schulze spielt er sehr durchkomponierte Stücke, vergleichbar mit den Klassikadaptionen von Carlos oder Tomita. Allerdings stellt er dabei nicht natürliche Klänge auf den diversen Synthies nach, sondern nutzt sein Equipment in voller Klangbreite. Musikalisch kann man von einer amerikanischen Schule der elektronischen Musik sprechen, wie andere vor ihm bevorzugt er sehr hohe Klangfarben als Melodiestimmen, manchmal an Flöten oder Blechinstrumente erinnernd, auch fehlen die für deutsche Interpreten so typischen Sequencerpatterns. Jeder Song ist eigenständig strukturiert - "Synergy" erinnert manchmal an eine elektronische Ausgabe von ELP's "Tarkus"-Suite, während "Legacy" ein sehr getragenes Stück ist.

Insgesamt ein sehr verspieltes Album mit vielen unterschiedlichen Facetten.

Hier das letzte Exemplar!



24,50 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Electronic Realizations for Rock Orchestra

Artist: Synergy
P:
1975 / 2003
Larry Fast kennen einige als Keyboarder der ersten Peter Gabriel-Platten. Allerdings hatte er da selbst unter dem Namen "SYNERGY" Platten veröffentlicht. Diese hier ist sein Debut. Der geneigte Hörer sollte den Titel wörtlich nehmen. Im Gegensatz zu den deutschen Elektronik-Musikern wie Tangerine Dream oder Schulze spielt er sehr durchkomponierte Stücke, vergleichbar mit den Klassikadaptionen von Carlos oder Tomita. Allerdings stellt er dabei nicht natürliche Klänge auf den diversen Synthies nach, sondern nutzt sein Equipment in voller Klangbreite. Musikalisch kann man von einer amerikanischen Schule der elektronischen Musik sprechen, wie andere vor ihm bevorzugt er sehr hohe Klangfarben als Melodiestimmen, manchmal an Flöten oder Blechinstrumente erinnernd, auch fehlen die für deutsche Interpreten so typischen Sequencerpatterns. Jeder Song ist eigenständig strukturiert - "Synergy" erinnert manchmal an eine elektronische Ausgabe von ELP's "Tarkus"-Suite, während "Legacy" ein sehr getragenes Stück ist.

Insgesamt ein sehr verspieltes Album mit vielen unterschiedlichen Facetten.

Hier remastert von Larry Fast.


 

16,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Games

Artist: Synergy
P:
1979 / 2004
Wem Ende der 70er Jean Michel Jarre zu simpel und Isao Tomita zu kompliziert war, konnte in der berühmt-berüchtigten "Radiothek" auf WDR 2 (natürlich nicht in Mal Sondock´s Hitparade am Mittwoch, sondern in der für die damalige Zeit revolutionären "Schlager-Rallye" am Samstag, kompetent moderiert von Wolfgang Neumann) auf ein Stück namens "Delta One" stoßen, das genau diese Synthesizer-Fans ansprach. Also, gleich montags ab in den Schallplattenladen und das Werk von "Synergy" gekauft, ohne zu wissen, dass hinter diesem Projekt der damalige Tastenmann aus Peter Gabriels Band, Larry Fast, steckte, was beim obligatorischen Lesen des Plattencovers zu leichter Verwunderung führte.Weiter wurde sich dann beim Auflegen der Platte gewundert. Nach dem recht eingängigen "Delta Two" folgt mit "Delta Four" ein schon etwas komplizierteres Werk. Nahezu hypnotisch wird eine Reihe von fast bedrohlichen klingenden Tönen mit leichten Variationen wiederholt, um sich nach gut 5 Minuten in Synthesizerwohlklang aufzulösen. Besser klingt der auf CD zusätzlich aufgenommene "Digital Track" dieser Komposition, der außerdem noch den Vorteil hat, nur 3:44 Minuten zu dauern und sich daher auf das Wesentliche des Stücks ohne zu viele (ermüdende) Wiederholungen beschränkt.Bärenstark dann das bereits erwähnte "Delta One", das jede noch so gute Jarre-Melodie dieser Zeit problemlos in den Schatten stellt. Damals wurde mir wirklich bewusst, wozu eine Stereoanlage zwei Boxen brauchte. Voll aufdrehen bitte!Die zweite Seite der LP - oder eben der zweite Teil der CD - wird von "Soundcheck: Delta Three" eingenommen. Das Stück klingt dann auch eher wie ein Puzzle aus unfertigen Entwürfen von Synthesizermusik als wie ein Stück aus einem Guss. Larry Fast experimentiert hier mit Klängen im Stil von "Tangerine Dream", anspuchsvollem Vangelis Papathanassiou und düsterem Walter Carlos. Interessant, aber nicht homogen und deshalb eher musikalische Wundertüte als durchstrukturierte Komposition - trotzdem ein tolles Hörerlebnis.Insgesamt ein Album, das für Fans instrumentaler Musik und für Synthesizer-Historiker unter den Prog-Fans durchweg zu empfehlen ist. Bleibt allerdings noch eine Frage unbeantwortet: warum heißt das Album "Games", wenn alle darauf enthaltenen Stücke "Delta" heißen? Und warum zählt Larry Fast "2, 1, 4, 3"? Höhere Mathematik vielleicht oder einfach nur die "Shuffle"-Funktion seines Synthesizers?
Text von Dirk Reuter (Babyblaue Seiten)


 

15,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Metropolitan Suite

Artist: Synergy
P:
1987 / 2004
Larry Fast hat mit der Metropolitan Suite ein gelungenes musikalisches Bild der Großstadt geschaffen. Die Elektronik wird hier wieder in der Art eines Orchesters eingesetzt; nicht, dass hier der Klang bestimmter Instrumente nachempfunden würde, sondern es werden unterschiedliche Klangfarben quasi als "virtuelle Instrumente" eingesetzt, die zusammen so etwas wie ein elektronisches Orchester bilden. Nach dem ruhigen North River geht es mit dem hektischen Steam and Steel Towers gleich voll in die Zeit der Aufbruchs an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Es hämmert und scheppert überall wie von einem Dutzend Fabriken oder Baustellen, trotzdem bleibt die Musik stets harmonisch, so eine Art gemäßigt moderne Klassik - nur eben mit elektronischen Mitteln, hier meist perkussiver Art, erzeugt. Man hört geradezu die Wolkenkratzer in den Himmel wachsen! City Goes To War stellt die Zeit des Ersten Weltkriegs dar, gottlob nicht mit martialischen Klängen (allenfalls ein militärischer Trommelwirbel ist ab und an zu hören), sondern eher etwas zurückhaltend, wobei die Musik stets nach einer latenten Bedrohung klingt. Im Hintergrund hört man plötzlich leicht swingende Klänge, die das Zeitalter des Jazz ankündigen. Jazzige Klänge prägen dann das Metropolitan Theme, die Ausgelassenheit und der Optimismus der Goldenen Zwanziger werden hier musikalisch umgesetzt. Streckenweise erinnert dieser Teil von seiner Machart an Gershwins An American in Paris. The End of an Era ist das Jahr des Börsencrashs 1929, das den Beginn der Weltwirtschaftskrise einleitete. Das Stück beginnt noch hektisch und geschäftig, klingt dann aber langsam und melancholisch aus - ein großes Zeitalter geht zu Ende. Von den restlichen Stücken werden Into the Abyss, Prairie Lights und West Side Nights als "pure musical abstractions" bezeichnet, zu denen der Hörer seine eigenen Geschichten erfinden soll. Musikalisch reichen diese Stücke überwiegend nicht ganz an die Suite heran. Während Into the Abyss noch von ähnlichem Charakter ist, wird es bei Prairie Lights stimmungsvoll. Die Remasterte-CD enthält dann noch eine alternative Version vom Metropolitan Theme.


13,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Reconstructed Artifacts

Artist: Synergy
P:
2002
Nach einer sehr langen Pause (16 Jahre) gibt es eine neue CD von Larry Fast / SYNERGY. Wie er im Booklet schreibt, wollte er die Songs mit den modernen digitalen Geräten neu aufnehmen und arrangieren. Fast steht in der Tradition einer Wendy Carlos. Wie bei seinen anderen CDs spielt er eine konzertane Musik, er kreiert mit den diversen Keyboards und Softwaresynthezisern orchesternahe Sounds und auch der Songaufbau ähnelt stark einem solchen. So eröffnet das beschwingte, verspielte und stellenweise pathetische „Relay breakdown“ die CD, geeignet als Titelmelodie diverser Heroenfilme. „Warriors“, welches ebenfalls vom 1. SYNERGY-Album stammt, ist titelgerecht düster und leise, wie bei Fast üblich sind Streicherklänge der rhythmische Hintergrund, während Blechblas- oder Flötenklänge die Melodie bilden. In diesem Aufbau geht es weiter. Wirklich neu ist die Liveeinspielung von „Flight of the Looking glass“, mit stakkatoartigen Streichern, pulsierendem Glockenspiel und lyrischem Zwischenspiel. Überhaupt strahlt die Musik etwas Verspieltes und Leichtes aus. Irgendwie klingen die Sounds leicht neben dem reinen Wohlklang, am Besten demonstriert bei den Auszügen aus der „Metropolitan Suite“, die an Fritz Langs „Metropolis“ erinnert, oben schöner Schein, unten das Elend. Soundmäßig sind die Stücke auf der Höhe der Zeit, nie klang SYNERGY druckvoller und dynamischer. So gibt die CD einen guten Einstieg für Neuhörer und Kenner seiner CDs werden an den veränderten Arrangements ihre Freude haben. Es bleibt zu hoffen, das er nicht mehr ein gutes dutzend Jahre für eine neue Einspielung braucht.

13,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Semi-Conductor Release 2

Artist: Synergy
P:
1984 / 2004
Die Version 1 kam 1984 als Zusammenstellung der besten Stücke aus den bis dahin erschienenen Veröffentlichungen heraus. Bei diesem neuen Release aus dem Jahre 2004 sind auch noch weitere Stücke aus dem Zeitraum nach 1984 hinzugefügt worden.
Wer Synergy / Larry Fast von allen Seiten kennenlernen Möchte, dem ist diese Doppel CD zu empfehlen.

19,40 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - Sequencer

Artist: Synergy
P:
1976 / 1998
Das zweite Album des Amerikaners, die Tracks sind bis auf zwei Ausnahmen kürzer und noch songorientierter als auf dem Debut, der Hit ist die Interpretation von "Classical gas". Das bedeutet aber nicht, das die Musik eingängiger ist, zwar zaubert er wunderschöne Melodien aus dem Ärmel, aber durch seine Klangfarben erzeugt er ein leichtes Befremden beim Hörer. Während es hier noch recht munter zur Sache geht, ist der weitere Teil wesentlich ruhiger, es herrschen die Molltöne vor. Typisch für ihn sind die Glissandi, die an eine Glasharfe erinnern, verbunden mit tiefen Moogbässen. Diese Seite erinnert auch stärker an sein Debütalbum.
Insgesamt zeigt die CD die beiden Seiten von Fast, zum einen das leicht poppige, zum anderen das düstere Element.


 

19,40 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Synergy - The Jupiter Menace

Artist: Synergy
P:
1982 /2004
The Jupiter Menace enthält den Soundtrack zu dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1984 (d.h. der Soundtrack erschien zwei Jahre vor dem zugehörigen Film). Anders als das Cover suggerieren könnte, ist es kein Science-Fiction-Film, sondern eine Art pseudowissenschaftliche Dokumentation, die die Schwerkraft des Jupiter für allerlei irdische Katastrophen verantwortlich macht. Also viel Fiction, wenig Science. Schaut man sich die Stücke der CD an, so stellt man fest, dass hier einige ältere Synergy-Kompositionen verarbeitet werden, teils in gekürzter oder neu abgemischter Form, teils auch unverändert. Die Stücke sind allesamt recht kurz, meist um die zwei Minuten, und bieten den gewohnten Synergy-Stil orchestraler Elektronik, hier halt auf ein sehr kompaktes Format getrimmt. Aber trotz ihrer Kürze sind die Stücke recht abwechslungsreich arrangiert und reichen von mystischen Klängen (Ancient Gods) bis zu kraftvollen, dramatischen Sequenzen (Rampage of the Elements). Für Synergy-Fans eine lohnenswerte Ergänzung.

19,40 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
1 bis 10 (von insgesamt 13)