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Artist: Synergy P: 1981 / 2003 "Audion" ist deutlich kompakter und teilweise auch kommerzieller als andere Synergy-Werke. Mit "kommerziell" meine ich nicht Hitparadenmusik, aber der Aufbau der Stücke ist, verglichen beispielsweise mit "Electronic Realizations for Rock Orchestra", einfacher. Nach dem kurzen "Orbit Five", das von maschinenhaft stampfendem Rhythmus geprägt ist, geht es mit "Revolt At L-5" gleich ziemlich heftig weiter. Über nervösem Getrommel liegen heftige Klangattacken, die teilweise an verzerrte Gitarren erinnern. Ähnlich ist "Terminal Hotel" aufgebaut, allerdings in wesentlich langsamerem Tempo. In Stücken wie "Electric Blue" gerät die Musik dabei gefährlich nahe an den New-Age-Bereich, hier passiert einfach zu wenig. Zu den Höhepunkten des Albums gehört dagegen das folgende "Ancestors", das mit seinem gleichförmigen schleppenden Rhythmus und mächtigen Klangbögen eine dichte, bedrohliche Atmosphäre schafft. Weniger überzeugend ist "After the Earthquake", das aus verschiedenen Variationen eines pseudoklassisch klingenden Themas besteht. Erst am Schluss läuft "Audion" richtig zur Hochform auf. "Shibolet" verbindet exotisch anmutende Melodielinien mit kräftiger (elektronischer) Percussion, "An End To History" beginnt zwar etwas New-Age-angehaucht, aber die Vielfalt der verwendeten Klänge inklusive einiger heftigerer Ausbrüche macht dieses majestätisch anmutende Stück zum Höhepunkt des Albums.
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