Artist: Shamall
Trackliste:
CD 1:
1. Imagine 06:55
2. The Long Way from Hell to Heaven, Pt. 1 01:33
3. The Long Way from Hell to Heaven, Pt. 2 02:28
4. The Long Way from Hell to Heaven, Pt. 3 06:03
5. The Long Way from Hell to Heaven, Pt. 4 04:45
6. Rhythm of Light 03:19
7. Esotheric Soul 08:44
8. Influence 13:20
9. Outer Space 04:12
10. Left and Right 08:38
11. After Dark 08:40
12. Autumn 03:56
CD 2:
1. Sahara Wind 04:14
2. Mana Arabica 03:59
3. Mana Europa 06:16
4. The Voyager, Pt. 1 08:19
5. The Voyager, Pt. 2 01:32
6. The Voyager, Pt. 3 03:36
7. The Voyager, Pt. 4 01:34
8. The Voyager, Pt. 5 04:20
9. Automatic Dance 03:51
10. Flight 00:37
11. Caravan to Groovania 08:46
12. Criminal Dilemma 06:17
13. Entering the Dark Zone 04:24
14. Intercalationed Tension 07:53
15. Theme from Imagine 05:32
"...Die Progrock-Analysten und Hobby-Taktzähler können gleich die Internetverbindung trennen und sich wieder an alten Scheiben toter Bands einen aufgeilen. Alle anderen die jetzt dageblieben und offen für das Andere sind, die erwartet eine superangenehmer und ambienter Chill-Out in elektronische Klangwelten, die dem Progrock näher sind als so manche Band, die sich in diesem Genre beheimatet.
Hinter SHAMALL steckt Norbert Krüler, dessen Kompositionen vor allem Fans von Kraftwerk, Tangerine Dream, Cosmic Baby, Altmeister L.T.J. Bukem begeistern werden, jedoch auch die open minded people aus dem Progbereich (ich sage nur Synthesizer, Keyboards) aus der Alltagshektik reissen kann. SHAMALL legen mit dieser Doppel-CD in beindruckender Weise 148 Minuten voller Ausgeglichenheit, angenehmer Beats, packender Ausstrahlung und genau richtig dosierter Dynamik hin. Alleine die ersten fünf Tracks (Imagine sowie der Vierteiler The long way from hell to heaven) rechtfertigen dieses Album im Plattenschrank, das von dem, was manch einer lapidar als "wump wump tekkno" abtut so weit entfernt ist, wie VIVA von gutem Musikjournalismus.
Den Proggern kommt im Verlauf der Doppel-CD sicherlich hilfreich zu gute, daß so manche Passage klingt (After dark), wie eine dieser herrlich stehenden Ruhepassagen, wie sie z.B. ELOY auf ihren 70er Alben (z.B. "Dawn") immer wieder hatten. Das Album entfaltet schon nach 20 Minuten eine dermassen seelenbalsamierende Wirkung, daß man alles um sich rum vergisst und sich einfach treiben lässt. Gefühlvoll bauen sich die Tracks auf, gehen unbemerkt ineinander über, keine Spielereien, keine Überfrachtung, just pure atmosphere und dennoch viel Dynamik und vor allem: tolle Keys/Synthis! Daß auch gelegentlich weibliche Vocals als Hintergrundbemalung dienen oder z.B. bei The long way ... part 1 eine E-Gitarre eingesetzt wird, macht die Sache nur umso interessanter....."