A few minutes after Trancefer (version 33 Halfspeed) 18:17
Silent running (version 45) 19:07
Total Time: 75:05
Trancefer ist das vierzehnte Solo-Album von Schulze. Wie schon das Vorgänger-Album "Dig it" ist es wieder voll-Digital, ohne analoge Synthesizer, hergestellt worden. Wieder war Michael Shrieve als Percussionist dabei, das Cello wurde erneut von Wolfgang Tiepold gespielt, mit dem Schulze auch schon auf "Dune" zusammenarbeitete. Die beiden knapp zwanzigminütigen Stücke "A Few Minutes After Trancefer" und "Sient Running" sind an Dynamik und fetten Harmoniebrocken schon ein kleines Wunder. Ein (eingeschränkter) Techno-Trip. Hier nutzt Schulze die Klangwelt, die ihm die digitalen Instrumente bieten schon bedeutend besser als auf dem Vorgängeralbum. Es klingt vielleicht widersprüchlich, aber man hat beim Hören dieses Albums das Gefühl, als ob die hochgezüchtete Elektronik die Musik von Schulze natürlicher macht. Streicher, Bläser, Sänger und Chöre klingen nicht mehr "gefiltert" wie zur Zeit der analogen Synthesizer, und räumlich wirkt es wie bei einem Ensemble im Konzertsaal. Wer bei seiner HiFi-Anlage gute Boxen hat, weiß was gemeint ist. Die Power dieses Albums ist unwahrscheinlich.
Zur Zeit der ursprünglichen Veröffentlichung erschienen auch noch Vinyl Versionen, die mit anderen Geschwindigkeiten abgespielt einen völlig anderen Charakter der Musik hervorbrachten. Diese Versionen sind hier als Bonustracks enthalten.