Auf „Unity“ spinnt Sanfilippo ein fein gewebtes Netzwerk aus dezenter, völlig unaufdringlicher, abstrakter Trance-Electronica und klar strukturierten Piano- und Streicher-Schichten aus den Bereichen der Neo-Klassik und der Minimal Music, eine entrückte Wunderwelt an erhabenen Instrumental-Arbeiten, bewegend, emotional, im Grundton in getragener Melancholie vorgetragen, durch stete Wiederholung der melodischen Grundmuster eine gewisse Monotonie der einzelnen Arbeiten herauskehrend, und doch wider Erwarten eingedenk dieses kompositorischen Ansatzes das Gemüt erhellend, die Seele erbauend und die Gehörgänge umschmeichelnd.
Der klassisch ausgebildete Musiker und Komponist Sanfilippo fühlt sich auf den acht Kleinoden weit mehr der stringenten Ausformulierung gespenstisch schöner Arrangements als dem Ausloten an experimentellen Möglichkeiten mittels elektronischer Gerätschaften verpflichtet. Diese eindeutige Ausrichtung steht den Aufnahmen gut zu Gesicht und lässt sie als Gesamtwerk zu einem uneingeschränkten Hörvergnügen reifen.