Love Magick, der Beginn von "Soma" katapultiert den Hörer gleich in eine Höhle, in der ein altes Schamanenritual stattzufinden scheint. Mehr und mehr kommen dann "kommerziellere" Elemente zu diesem Soundscape hinzu. Bis dann eine World-Music-artige Percussion einsetzt. Trotzdem kommmen die Markenzeichen von Steve Roach, die einzigartigen Sounds und Flächen nicht zu kurz. "Die Veden berichten von einem aus Pflanzen hergestellten Trank, der einem half, mit den Göttern in Verbindung zu treten. Das gleiche Wort bedeutet Körper für die Griechen. Auch Musik kann ein Fahrzeug für die Reise sein, eine Gabe von der Öffnung zwischen den Welten", wird im Booklet veröffentlicht. Irgendwie scheint der Weg zu den Göttern ein Weg in der Düsternis zu sein, trotzdem überzeugen Musik und Percussion auch ohne Konzept. Aber das liegt wohl eher am, wie immer perfekten Roach, der einmal mehr, auch ohne Melodien, zu überzeugen weiss.