Natürlich ist A Symphony of Horror, eine Aufnahme für den deutschen Filmklassiker Nosferatu von 1922, nicht die Partitur, die fast anderthalb Stunden dauern würde. Es ist jedoch der ursprünglichen Begleitung von F. W. Murnaus Film völlig treu. Wie bei der Begleitung handelt es sich bei dieser Partitur um einen improvisierten Satz von Live-Elektronik, bei dem ich über das MIDI-Interface mehrere Instrumente gleichzeitig steuern konnte, um eine Synchronisation mit bestimmten Effektparametern zu ermöglichen, um eine Mischung aus Klängen bzw. Atmosphären zu erzeugen. Diese Arbeit fällt mit der jüngsten Neuveröffentlichung des Films mit einer Neuaufnahme der Originalpartitur für den digitalen Heimvideomarkt zusammen. Wie viele Kinoenthusiasten glaube ich jedoch, dass dieses wegweisende Werk des europäischen Films, um es wirklich zu schätzen, in dem Kontext betrachtet werden sollte, für den es gedacht war - der großen Leinwand.