Dies ist kein normales Album, sondern eine Reihe von Drohnen/Klanglandschaften, die als Hintergrund zum Lesen von Science-Fiction, zum Meditieren, zum leichten Schlagen und dergleichen geeignet sind. Wenn Sie nach funkigen Basslinien, Entwicklung, Regie oder menschlichem Eingreifen jeglicher Art suchen, suchen Sie woanders. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels sind über 3.500 Exoplaneten bekannt – also Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Künstler versuchen bereits, sich vorzustellen, wie diese aussehen könnten, daher dachte ich, es wäre höchste Zeit, dass sich jemand vorstellt, wie einige klingen könnten. Diese Tracks basieren auf einem Duett zwischen meinem EMS Synthi AKS und meinem Eurorack/Digisound-Modularsystem. Die gesamte „Arbeit“ wird vor dem Drücken der Aufnahmetaste erledigt. Danach laufen die Synthesizer mindestens 15 Minuten lang unbeaufsichtigt, bevor ich mir erlaube, einen Knopf zu berühren und wesentliche Änderungen vorzunehmen. Für Interessierte füge ich meine damals gemachten Notizen über die verwendeten Module und den Typ des Exoplaneten ein, den ich mir vorgestellt habe. Ich lasse diese Art von Sounds viele Stunden lang im Studio laufen, das ist nur ein Eindruck, für den man aber vielleicht eine Verwendung finden kann. Mein Dank geht an Andy Pickford, der nicht nur hervorragende Arbeit beim Mastering geleistet hat, sondern auch für ein professionelleres Cover gesorgt hat (als Teil des Artworks des Tracks enthalten), das so gut war, dass ich das Gefühl hatte, dass es das Album überverkauft hat. Ich wiederhole: Das ist keine normale Musik. Stellen Sie es auf eine relativ niedrige Stufe ein und vergessen Sie es. Ziehen Sie es beim Schlafengehen an, wenn Sie seltsame Träume haben möchten.