Dies ist das aufregendste Album, das Mayr seit Jahren produziert hat, und zählt zu seinen besten. Als perfektes Beispiel für die „Weniger-ist-mehr“-Philosophie ist „Planksche Constant“ ein makelloser Langform-Ambient, der Zurückhaltung mit verheerender Wirkung einsetzt. Mahr verzichtet auf die geschäftigen Drums und Crescendo-Melotrons und lässt eine einfache Sequenzerlinie langsam aufbauen, wie es Klaus Schulze früher getan hat, sowohl beruhigend als auch trance-induzierend: mit einem düsteren Unterton, der diese schwierigen Zeiten widerspiegelt, während er ständig vor Hoffnung funkelt.