1- Séquence souvenir / Sequence memory (9’23)
2- Arc en Ciel / (Rainbow) (5’50)
3- Cerfs Volants / Kites (6’56)
4- Rue Colbert / Colbert Street (6’59)
5- Libourne part 1 (4’48)
6- Libourne part 2 (20’23)
7- Libourne part 3 (13’16)
8- Libourne part 4 (4’46)
Bertrand Loreau hat bereits zahlreiche erfolgreiche Alben auf dem renommierten Musea Label (Frankreich) herausgebracht.
Auf dem deutschen Elektronik-Label Spheric Music startete der Franzose mit dem Album "Journey Through The Past" eine Wiederbelebung seiner Berliner Schule Affinität mit vielen analogen Synthesizern aus alten Tagen.
Es folgten die Alben "Nostalgic Steps" und "Interférences" (beide auf Spheric Music), woran sich "Spiral Lights" nun als neueste Berliner Schule Veröffentlichung anschließt. Bertrands Basis für das neue Album bilden die Sequenzen, welche die Einflüsse von Klaus Schulze und Tangerine Dream deutlich hörbar werden lassen. Trotzdem schimmert auch wieder die melodisch-harmonische und auch romantische Handschrift des Franzosen durch, wodurch das Album sehr an Wärme und Emotionalität gewinnt.
Ein klasse Album, für alle Freunde der Berliner Schule!
Bertrand Loreau, der zuletzt in Kooperation mit Olivier Briand das feine elektronisch nostalgische Album ‚Interférences‘ eingespielt hat, bleibt auch auf seinem neuesten Streich der Berliner Schule treu. Basis für seine Musik bilden die Sequenzer und analogen Synthesizer. Auf diesen entfaltet er auf seine spezielle und sehr persönliche Art und Weise wunderbare Melodien und Emotionen. Filigrane Klanggebäude, die die Fantasie des Zuhörers anregen, auf eine Reise mitnehmen und nicht mehr loslassen. Gefangen in einem Kosmos aus Sequenzen, Sounds und Tönen die regelrecht süchtig machen. Dabei lebt der ausgebildete Pianist seinen Hang zur Romantik ebenso wie seinen Sinn für Dramatik aus. Acht erstklassige Stücke wovon das längste über 20 Minuten tickt. In dem zweitlängsten Longtrack ‚Libourne part 3‘ widmet sich Loreau in rund 13 Minuten Laufzeit hingebungsvoll seinem großen Vorbild Klaus Schulze. Dabei baut er an einer bestimmten Stelle gekonnt ein musikalisches Zitat Schulzes ein. Ich stelle das Album ‚Spiral Lights‘ auf eine Stufe mit den großen Veröffentlichungen dieses Genres. Oder einfach ausgedrückt: schlichtweg genial!