Zauberhaftes blaues Licht, alles ist Schatten und Widerschein in der Stille und Kühle der Nacht, es ist 1 bis 2 Uhr früh. Die Dioden zucken, die analogen Herzen klopfen, die elekronischen Effekte atmen, grün-rot, grün-rot. Der Schall füllt den Raum aus, die Boxen senden uns Vibrationen von unendlicher und tiefer Ausdehnung, Krümmungen und unaufhörliche Stürze, schwerkraftlos in die Tiefe. Symphonische Teile entschweben und verschwinden im unwirklichen Umkreis von Zeit und Raum, während Infralaute auf unentzifferbaren Signalen rauschen. In diesem magischen Raum entstehen Chöre, sie fliegen ab, Stimmen rauschen und schweben durch den Äther. Plötzlich scheint die Sonne, Glocken klingen, eine Rückkehr zur Welt, Explosion von Lust und Leben, dann wieder ein Versinken in Nichtigkheit, in eine kalte, schwarze Unterwelt. Wir werden zum Schmelzpunkt der Materie geführt. Schwebende Musik, Meditation, Musik der Nacht und des Traumes, zwischen Schlaf und Traum, in einem bipolaren, erregten Zustand, wo sich Verbindungen zwischen Menschen und Universum, Tönen und Stille bilden und wieder lösen.