Artist: La Ponto Ensemblo
Tracklist:
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1.
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CERN Intro 11:04
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2.
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Known_Unknown 10:06
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3.
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Knee Play 1 (cut me) 04:11
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4.
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Dancing of the protons 07:07
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5.
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Dr. St. Jacque's lull 03:50
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6.
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Knee Play 2 (equations) 03:59
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7.
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Song of the wonderer 03:13
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8.
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Horizon44 Jane(dot) 08:36
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9.
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Knee Play 3 (equinox) 04:10
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10.
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Water wall 09:04
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11.
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Welcome to the multiverse 05:21
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Wenn es eine Sache gibt, die dem Album besonders innewohnt, dann schwebt und schwillt es an und liegt zwischen Überraschungen. Wie der schwarze Monolith von 2001 bietet er raue Kanten und wunderschön glänzende und dennoch unergründliche tiefe Oberflächen. Wie so oft bei komplexerer Musik lohnt es sich auch, die Zeit hier stehen zu lassen, um nach dem Bruch in diese fremde Welt einzutauchen. Der Klappentext lädt zum Lesen ein, das Album enthält mehrere Fragmente einer Zukunftsvision, eine Erzählung einer sehr nahen Zukunft (September 2023), die den Rahmen für die musikalische Erfahrung, die Kulisse, bildet. Die Welt und das Sein nach dem Bruch. Es führt in eine andere Welt, fast wie im Roman "Пикник на обочине" ("Picknick auf der Strecke") der Brüder Strugazki oder in Tarkowskis Filmhommage "Stalker". Hier bildet ein neues Zentrum von vielen anderen, eine neue Gottheit, die "Wasserwand", einen Überrest des Bruchs, eine riesige Welle, die einer prismatischen, millionenfarbenen Glasoberfläche ähnelt, unbeweglich, kolossal, während Licht durch das eingeschlossene Plankton fällt. Das grafische und visuelle Design des Albums unterstützt im Allgemeinen die Geschichte, das Frontcover mit seinen Partikelspuren strahlt eine magische Schönheit der Wissenschaft aus.