1 Propaganda 6:31
2 Cold War Child 8:04
3 Corium 6:26
4 Futurist 6:00
5 Noir 6:25
6 Information 5:34
7 Escape 6:06
8 Attic 9:00
9 Wake up. Sleep. Repeat. 4:44
10 Muse 6:33
11 Ago 5:03
12 An Explanation Of Life 7:17
Vergleichbar mit: Jean Michel Jarre, OMD, Kraftwerk
Der Vorgänger „The Incident“ aus 2018 wurde in Amerika ausgiebig im Radio gespielt, und das nicht ohne Grund: Gerald Arend aka Klangwelt ist bekannt für innovative Elektronik, und auch sein fünftes Album überrascht wieder mit frischen Impulsen und ausdrucksstarken Klängen.
Geräusche und Sprachfetzen aus dunkler Vergangenheit treffen auf kalte Beats und Sequenzer („Cold War Child“), Mellotron-Chöre auf perlende Klavier-Arpeggios („Corium“) und satte Bass-Synths auf Jean-Michel-Jarre-artige Sequenzen („Futurist“). An Kraftwerk und OMD erinnernder Vocoder-Pop („Information“) wechselt sich ab mit stilvoll verfremdeten Gesangs-Samples („Muse“) und warmen Analog-Pads à la Vangelis („Ago“).
Klangwelt hat sich von der riesigen Artenvielfalt europäischer Elektronikmusik inspirieren lassen, dabei aber längst seine eigene, unverwechselbare Handschrift gefunden. „Here and Why“ ist ein reifes, im besten Wortsinn unberechenbares Album voller entdeckenswerter Details, exzellent produziert und bei aller Experimentierfreude stets melodisch und zugänglich.
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