Seit 24 Jahren konstant gute Verkaufszahlen – das ist doch nicht schlecht! Deshalb freue ich mich, eine Neuauflage meiner 2002 erschienenen CD „Sequencer Loops“ (mit neuem Cover) ankündigen zu können. Die CD ist wohl deshalb so beliebt, weil sie über 25 Synthesizer von Access, Akai, Moog Music, Korg, Roland und Ensoniq sowie Raritäten wie den CRB Diamond VocoStrings, den ETI Transcendent 2000, den riesigen Yamaha EX1 und andere enthält. Es ist wahrscheinlich das sequencerreichste Album, das Sie je gehört haben – egal, was Sie als Nächstes erwarten, es folgt meist ein weiteres Sequenzer-Pattern, ergänzt durch Gitarrenklänge (und mit einem gelungenen Vocoder-Gedicht im Stil von „Cyclone“ als Opener). Das Album spricht Fans von Tangerine Dream, Klaus Schulze, Jean-Michel Jarre, Vangelis, Pink Floyd und vielen anderen gleichermaßen an. Das Ergebnis wird als eine Mischung aus Tangerine Dream und Hawkwind oder als eine Jam-Session von Jean-Michel Jarre und Carlos Santana beschrieben. Die für diesen bahnbrechenden Stil verwendete Technologie reicht von 20 Jahre alten Bausatz-Synthesizern bis hin zum gewaltigen Yamaha EX1 mit drei Keyboards, inklusive Computern, Samplern und exotischen Rhythmusmaschinen. Epische Stücke mit einer Spieldauer von 4 bis über 10 Minuten beginnen typischerweise mit mehreren analogen Sequenzern, die mit E-Gitarren, Akustikgitarren, Samples, Vocodern oder aufgenommenen Stimmen unterlegt sind. Ein weiterer Beleg für die Bandbreite der abgedeckten Stile ist die Widmung der CD an das Andenken an den Camel-Keyboarder Peter Bardens, dessen melodisches Minimoog-Spiel Marks Stil maßgeblich beeinflusste, sowie an den legendären Can-Gitarristen Michael Karoli. Alle Kompositionen und Performances entstanden im Unicorn Studio, London, unter der Leitung von Mark Jenkins.