Fishmoon

Fishmoon

Axel Manrico Heilhecker ist der passionierte Gitarrenspieler der in Köln begann. Er hatte schon seine ersten Plattenverträge in England in den 70igern und spielt seit den 80igern vor großem Publikum. Zahlreiche deutsche Rockgrößen zählen auf ihn als Gitarrenspieler auf Tourneen. So machte er sich einen Ruf als einer der besten Gitarrenspieler und Komponisten Deutschlands.

Fishmoon - Fishmoon

Artist: Fishmoon
P: 1994 / 2007

Musiker:
Harald Grosskopf
Bertil Mark
Helmut Zerlett
Steve Baltes
Axel Manrico Heilhecker


"Fishmoon" ist ein Soundrack 'for the inner mind', dabei von solch einer Intensität, daß die sich hier auftuenden Bilder nicht lange verschwommen bleiben sondern sich zu transzendenten und
farbigen Momentaufnahmen verdichten. Das einzige, was flimmert, ist die fast schon spürbare Hitze. 

 

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Fishmoon - Two Moon Music

Artist: Fishmoon
P: 2007
Deutschlands jährlich im Juli stattfindendes großes Hippie-Festival in der Tradition von Woodstock hat jetzt auch ein eigenes Label. Die Rede ist natürlich von dem Burg-Herzberg-Festival und dem Herzberg Verlag. Die Produktion mit der Nummer 008 stammt von einem Projekt mit dem poetischen Namen „Fishmoon“. Dahinter steckt der in der deutschen Rockmusik vielseitig vorbelastete Multi-Instrumentalist Axel Manrico Heilhecker, der u.a. für Wolf Mahn, Herbert Grönemeyer, Westernhagen und Harald Schmidt tätig war. Von irgendwelchem Deutschrock ist auf dem fast gänzlich instrumental gehaltenen Album „Two Moon Music“, dem zweiten Album von Fishmoon, aber nichts zu spüren. Dafür gibt es jede Menge elektronische Grooves, die in der Regel recht entspannt durch den Raum vibrieren, und der Veranstaltung einen gewissen Chill-out-Charakter verleihen. Bei aller rhythmischen Hypnotizität und Entspanntheit gibt es bei den Stücken, die sich meist um die 10 Minuten ausdehnen – und Stücke dieser Art brauchen einfach diese Länge um ihre hypnotische Wirkung zu entfalten -, ungeheuer viel im Detail zu entdecken. Dafür sorgen nicht zuletzt die zahlreichen Gastmusiker, u.a. ein orientalisches Streicherensemble aus Tirana (auf "Twomoon" etwa). Aber auch Heilhecker selbst versteht es, seiner Gitarre nicht nur sphärische Klänge zu entlocken, sondern setzt gelegentlich auch durchaus rockige bis bluesige Akzente. Diese sind v.a auf der "Western Electric Suite", aber auch bei "Sniff" im fesselnden Wechselspiel mit dem abgründigen, nahezu jenseitigen Trompetenspiel H.P. Salentins zu hören.

Diese Kontraste tun der Scheibe insgesamt gut. Denn die vielfältigen und zugleich doch wohldosierten Akzente sind es, die „Two Moon Music“ zu einer verspielten Entdeckungsreise machen, bei der, wenn man die Augen schließt, ein ganz eigener Film ablaufen kann.

 Rezension von Christian Rode (Babyblaue-Seiten.de)

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