AWM überschreitet die Grenzen der CPU-gesteuerten analogen Modellierungssynthese der späten 1990er Jahre und erschließt neue Klangfarben. Eine Mischung aus ineinandergreifenden Live-Improvisationen, eingebettet in einen nostalgischen Ambient- und teutonischen Rahmen. Vier Kompositionen live improvisierter elektronischer Musik (mit minimalen Overdubs), erstellt auf zwei Hardware-Synthesizern, einem Access Virus-A und einem Roland SH-01A. Keine externen Sequenzer, Sampling, Drumcomputer oder Computerunterstützung außer der Aufzeichnung der Ereignisse. AWM greift die Grenzen der späten 90er Jahre auf, als Prozessoren in Synthesizer integriert wurden, und verschmolz analoge und digitale Möglichkeiten, um eine unermessliche Vielfalt neuer Töne und Klangfarben zu erzeugen.