Artist: Andreas Akwara
Tracklist:
- Quantum Part I 05:14
- Quantum Part II 11:10
- Quantum Part III 08:37
- Quantum Part IV 06:08
- Quantum Part V 04:03
- Quantum Part VI 18:11
- Quantum Part VII 05:00
Total Time 58:27
Sieben Teile hat das Album, deren Laufzeiten zwischen 4:03 und 18:11 Minuten variieren. Der mehr las fünfminütige „Part I“ startet mit Synthieflächen, die langsam aus dem Off kommen, einem Knall sowie flirrenden Synthies, die eine recht sphärische Stimmung erzeugen. Nach diesem sphärischen anderthalbminütigen Intro wechselt Andreas in einen orchestralen Teil, der einen Rhythmus in der Art von Ravel’s „Bolero“ aufweist. Dem fügt er dann noch eine Melodielinie hinzu. Nahtlos gehen die einzelnen Stücke ineinander über, so dass ein kompaktes Werk entsteht, zu dem ich mir sehr gut Bilder aus dem All vorstellen kann.„Part II“ schwebt zunächst sehr schön dahin und man treibt als Hörer mit flirrenden und lang gezogenen Synthieklängen durch das unendliche Weltall. Das klingt sehr erhaben. Kopfkino pur, bei dem es zwar zunächst an Melodie fehlt, aber bei dem eine gute Atmosphäre aufgebaut wird. Später folgen noch einige Harmonien. Ähnlich geht es in „Part III“ zu hier kommen aber noch Sounds hinzu, die mich an eine außerirdische Welt mit ausgeprägter Flora und Fauna denken lassen. So und ähnlich geht es auf allen Tracks weiter. Mal blubbern und flirren die Synthies mehr, dann spinnt Andreas mal wieder weite Flächen oder streut einige Geräusche ein. Insgesamt klingt die CD sehr stimmig, so dass man keinen einzelnen Titel hervorheben kann. Man muss das Album schon im Ganzen auf sich wirken lassen. Man hat beim Hören das Gefühl, als ob Andreas mit der Musik eine Geschichte erzählt. Die Stücke sind gelungen aufgebaut und sehr stimmig strukturiert. Mit „Quantum“ ist Andreas sein bisher bestes Werk gelungen. Hier stimmen Harmonien und Soundeffekte und nehmen den Hörer mit auf einen Trip durch Raum und Zeit. Spacemusik für Geist und Wohlbefinden.