Brueckner, Michael

Brueckner, Michael

Der Ambient und Elektronikmusiker aus Deutschland.

Michael Brückner - Challenge 29

Artist: Michael Brückner
P: 2007
Auch auf diesem Werk bewegt sich Michael stilistisch zwischen Ambient, experimenteller Elektronik, Dance, TripHop und Drum and Bass und bietet darüber hinaus auch einige Sounds, die an Elektropop erinnern - wie zum Beispiel im Stück „Challenge“. Die CDR beginnt aber mit dem sehr rhythmischen „Celtique“, das aber auch schon wieder nicht so recht in eine Elektronik-Kategorie passen will. Sehr gut gefallen mir hier die Strukturwechsel, die Michael einsetzt. Das folgende „Challenge“ beginnt mit einem Technobeat, der aber trotz klopfendem Rhythmus eher spartanisch/steril wirkt. Nach anderthalb Minuten kommt dann gar ein Hauch von Schiller hinzu. Langsam entwickelt sich das Stück immer weiter und kann so über die vollen fast zwölf Minuten überzeugen.
Nachdem es in den ersten beiden Stücken sehr melodisch zugegangen ist, kommt mit „Meauw“ ein recht experimenteller Track, der durch seinen Rhythmus an das Yellow Magic Orchestra erinnert. Ambientmäßig startet „Nonlinea“. Nach gut zwei Minuten kommen Rhythmen, die etwas disharmonisch klingen (wahrscheinlich deswegen nicht linear) aber trotzdem gut in den Sound passen. Das hat was Mystisches. „Echoflex“ ist ein Track mit absolutem Suchtfaktor. Der schon zu Beginn einsetzende Beat hat was Hypnotisches, das sofort gefangen nimmt und bei dem man sofort lostanzen will. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen Dancetrack im herkömmlichen Sinne. Stimmungswechsel folgen zwar im Laufe des Tracks, aber dieser hypnotische Rhythmus folgt dem Hörer auf Schritt und Tritt.
Mit Streichern versehen erscheint „Rondeau“ gegenüber den anderen Tracks eher etwas symphonisch und im Stile der traditionellen Elektronik. Sequenzer tauchen dann bei „Vibrate“ auf. Zwar sind hier auch schnellere aber doch dezente Rhythmen sowie loungeartige Sounds zu finden, was dieses Stück wieder recht ungewöhnlich aber trotzdem spannend klingen lässt. „Spring Thing“, das zweite Stück jenseits der zehn Minutenmarke, beginnt sanft und verträumt. Man schwebt zunächst durch den Raum, bis dann nach etwas mehr als fünf Minuten der Rhythmus wieder zu flirren anfängt und man langsam wieder aus der Traumwelt erwacht. Zum Ende hin klingen einige Passagen wieder etwas nach Spyra und breiten zu dem ein gewisses jazziges Flair aus.
„Mudbesh“ hat wieder einen faszinierenden Sound, der sich zunächst irgendwie orientalisch anhört, dann aber etwas abgedreht und doch melodisch weitergeführt wird. Einige Sachen klingen auch hauchzart nach Kraftwerk und tun es eigentlich doch nicht. Das ist schon fesselnd. Sind das am Anfang von „Shadow Fields“ verfremdete Sirenen? Ich weiß es nicht, es hat auf jeden Fall etwas Beunruhigendes. Auch in diesem letzten Track hat Michael wieder diese verschiedenen Stile verpackt, die die CDR so interessant und abwechslungsreich machen.
Michael Brückner’s Werke lassen sich nicht in eine Schublade einsortieren, dafür bieten sie stilistisch zu unterschiedliche Sounds. Wer bereit ist, sich auf elektronische Musik jenseits des Elektronikmainstreams einzulassen, findet auch auf „Challenge 29“ eine ganze Reihe an neuen, ungewöhnlichen Klängen. Mir gefällt dieses neueste Werk von Michael gut.
Stephan Schelle, Juli 2008

 

 

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Michael Brückner - Drones

Artist: Michael Brückner
P: 2001
Sehr schöne kleine Perlen hat Brückner hier zusammengestellt. Eine ganz andere Welt der Elektronischen Musik kommt hier zu Tage. Spannend.

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Michael Brückner - During A Lull And Other Tales

Artist: Michael Brückner
P: 2018

Diesmal ist das Album (fast) reine Berliner Schule - sequenzergesteuerte Weltraummusik, die auf (meistens) Moll-Akkordfolgen basiert, die von analogen Synth-Streichern und Mellotron Chören bereitgestellt werden, darüber hinaus das unvermeidliche Moog Solospiel - so etwas (mit nur ein paar Gimmicks für Abwechslung). Ich neige dazu, es als etwas dunkler und monochromer Bruder des letzten Jahres "Trees Of Olivanda" zu betrachten. (Möglicherweise stellen Sie fest, dass in der Covergrafik auch wieder das Thema Wasser enthalten ist, das ich diesmal von einigen alten Meistern der Romantik übernommen habe ...).

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Michael Brückner - Eleventh Sun

Artist: Michael Brückner
P: 2012
Hier nimmt uns Michael Brückner auf eine Reise durch seine Ambientwelten mit.
Dieses Album ist von Soundgemälden bestimmt, die einen 75 Minuten lang tief in ambiente Sphären eintauchen lässt.

 

 

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Michael Brückner - Eleventh Sun Revisited

Artist: Michael Brückner
P: 2012 / 2022
10 Jahre zuvor, in 2012, veröffentlichte Michael sein erstes Labelrelease auf SynGates frisch gegründetem Sublabel "Luna", wofür der Musiker und Grafiker auch das Logo entworfen hatte. Seitdem gehört dieses Album zu den persönlichen Favoriten Michael Brückners unter den Alben, die er aufgenommen hatte. Das neue Re-Release ist nun viel mehr, als eine Wiederveröffentlichung, tatsächlich sind völlig neue Tracks entstanden, als die einzelnen Stücke nicht nur remixt sondern durch andere Künstler, die Michael zu diesem Projekt eingeladen hatte, völlig neu interpretiert wurden. Die exzellenten beteiligten Künstler auf ELEVENTH SUN sind:

- ZenSugar

- Robert Rich

- Mathias Grassow

- Markus Reuter

- Forrest Fang

- J. Peter Schwalm100

Michael sagt: "Ich bin wirklich beeindruckt und glücklich, wie die neuen Versionen durch die Hand der immens talentierten Künstler Gestalt angenommen haben.
Das Doppelalbum bietet auf CD1 den Remix mit den oben genannten beteiligten Künstlern sowie auf CD2 das Originalalbum aus dem Jahr 2012
Das Album bietet den Remix mit den oben genannten beteiligten Künstlern.

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Michael Brückner - Eroonian Avady

Artist: Michael Brückner
P: 1999
Space Ambient mit verrückten Klängen in den Flächen.

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Michael Brückner - Five Minutes

Artist: Michael Brückner
P: 2003
Dieses Album verdankt seinen Titel einer speziellen "Technik", die ich bei der Produktion der Tracks angewendet habe: Innerhalb von fünf Minuten (!) Würde ich ein komplettes Stück (Sequenzen, Akkorde, Melodien, Beats) in meinem MIDI-Editor "malen", ohne es anzuhören - nur anhand der visuellen "Partitur" - was zu einer Melodie führen würde, die ich sonst nicht erfunden hätte . Wenn das Ergebnis dieses ersten Schritts interessant wäre, würde ich ihn weiterentwickeln und dabei so viel wie möglich von der ersten Skizze abhalten. Interessanterweise haben sich diese "tauben Flüge" in den meisten Fällen bewährt (wenn auch manchmal auf etwas seltsame Weise). Die meisten Tracks haben aufgrund der von mir verwendeten Soft-Synthesizer ein vages 80s-Feeling - aus technischen Gründen: weil ich damals - im Vergleich zu heutigen Standards - auf einem langsamen Computer gearbeitet habe und nur einige bereits ältere VST-Synths ressourcenschonend genug wären, um das Experiment überhaupt durchführen zu können. Übrigens waren dies frühe Prophet- und PPG-Klone, die sich leicht für elektronische Klänge im 80er-Jahre-Stil eignen. Selbst wenn das Album nach einem leicht fehlgeleiteten Versuch des 80er-Jahre-Electro-Pop klingt, ist es tatsächlich experimentell (wie in "Ergebnis eines Experiments"). Es gibt auch ein aktuelles Lied mit der schönen Stimme von Cilia di Ponte.

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Michael Brückner - Gokuro

Artist: Michael Brückner
P: 2003
Ein anderes Album, das ich immer sehr gemocht hatte; Aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, dass es sich etwas „japanisch“ anhört. Es enthält eine ziemlich merkwürdige Mischung aus zeitgenössischer Elektronik, Tanz, Elektro-Jazz, Ambient und „ethnischen“ Teilen.

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Michael Brückner - Hikari (2CD)

Artist: Michael Brückner
P: 2016
Das Kernstück von Hikari, eine sechsteilige Suite, geht zurück auf das Jahr 2009. Es entstand aus einer Mailkonversation mit einem begeisterten Hörer namens Rick Chase, der Michael Brückners Musik unter anderem mit den Worten "I love how you EM musicians can take a track just anywhere with your synths…“ beschrieb. Dies war die Inspiration für The Race Suite, in der Michael Brückner genau dies umsetzen wollte: irgendwo beginnen und dies dann möglichst unerwartete Wendungen machen zu lassen.
Zunächst war diese etwa 20-minütige Suite als persönliches Geschenk für diesen treuen Hörer gedacht. Als jedoch im Jahre 2014 Ricks Frau an Krebs starb und er durch die teuren Behandlungskosten in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, beschloss Michael Brückner, die Suite - zusammen mit weiterem, größtenteils improvisiertem Material - als Download und CD zu veröffentlichen und Rick mit den Einnahmen zu unterstützen.
Hikari beginnt also mit den sechs Stücken für Rick Chase, die alle ineinander übergehen. Michael Brückner zeigt sich hier von einer weniger an der klassischen Berliner Elektronik inspirierten Seite, lässt ein paar wohldosierte Dissonanzen in die Musik einfließen, die von allerlei perkussiven Sounds vorangetrieben wird, sich hin und wieder auch in freie Klänge auflöst und tatsächlich immer wieder neue Wendungen nimmt. Ein paar eingespielte, leicht verfremdete Stimmen sorgen für zusätzliche bizarre Effekte.
Dann wird aber wieder ordentlich berlinert. Der „wild mix“ von Tigerlilie’s Travelogue ist dabei eigentlich gar nicht so wild. Die Sequenzer pulsieren, darüber wird mit dem Synthie soliert, dazu ziept und zischt es immer mal. Die Standardzutaten Berliner Elektronik seit nun auch schon vierzig Jahren - aber wenn es so gut und unterhaltsam gemacht ist wie hier, warum nicht? Besonders schön wird’s so etwa in der Mitte des Stücks, wenn Sounds dazukommen, die ein wenig an eine solierende E-Gitarre gemahnen. Jo, da isses dann doch bissi wild! Der „disciplined mix“ des gleichen Stücks ist mir dann allerdings etwas zu diszipliniert, oder anders formuliert: etwas mehr Disziplin in Sachen Laufzeit hätte hier gut getan, denn in dieser Version plätschert es mir für über eine halbe Stunde Laufzeit doch etwas zu gemächlich herum. Dafür geht es mit Light in Ambient-Gefilde. Im Wesentlichen ist das eine statische Klangfläche, die gemächlich hin und her wogt, die meiste Zeit aber kraftvoll klingt. Nur phasenweise kommt ein Sequenzerpattern dazu. Ja, auch hier passiert nicht wirklich viel, dennoch ist keine der 27 Minuten Laufzeit zuviel. Von den beiden explizit als „improvisation“ bezeichneten Stücken gefällt besonders das karg arrangierte Yasashi Yorokobi, ein pastellartiges Tongemälde von ätherischer Schönheit. Somit ist Hikari (was übrigens das japanische Wort für „Licht“ ist) wieder ein schönes Album elektronischer Musik aus dem Hause Brückner geworden, das neben Reminiszenzen an die gute alte „Berliner Schule“ auch mit einigen modernen Klängen aufwartet.

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Michael Brückner - Naura

Artist: Michael Brückner
P: 2013
Das Berliner Label Klangwirkstoff Records veröffentlicht mit diesem Ambient/Electronica Album eine weitere Veröffentlichung im Bereich der angewandten Musikphilosophie. 'Naura' ist Michal Brückners erstes durchgehend kosmisch gestimmtes Album, genauer: auf die Resonanzfrequenz des elektromagnetischen Erdfeldes bei 7.83 Hz. Wenn unser Körper auf diese Frequenz eingestimmt ist, kann dies seine Selbstheilungskräfte fördern und Stressabbau und Konzentration unterstützen. Michael Brückner ist ein produktiver deutscher Ambientmusiker, der sich seit mehr als 20 Jahren neben konventionell gestimmter Musik mit der heilenden Wirkung alternativer Stimmungen beschäftigt.

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21 bis 30 (von insgesamt 58)