Brueckner, Michael

Brueckner, Michael

Der Ambient und Elektronikmusiker aus Deutschland.

Brückner - Umkehrpunkt

Artist: Brückner
P: 2022
Nun wurde diese EP zu einem vollständigen Album "aktualisiert" mit der Hinzufügung eines erweiterten (versteckten) BONUS-TRACKS. Der erste und der letzte Track tauchten ursprünglich irgendwann auf YouTube auf (eigentlich beides Improvisationen), der zweite Track war zuvor unveröffentlicht. Der neue (versteckte) Bonustrack entstand während der Vorbereitung der bevorstehenden Wiederveröffentlichung meines 2012er Albums „Eleventh Sun“ (geplant für später im Jahr 2022) und enthält einige Elemente des Tracks „Purjah“ – plus jede Menge neuer Sounds. ..


 
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Brückner - Winter's Nightmares - Dreams of Spring

Artist: Brückner
P: 2025
Manchmal erscheint die Welt wie ein sehr kalter Ort, ganz dunkel, und unsere Seele fühlt sich vor Sorge und Angst wie erstarrt an, aber selbst im tiefsten Winter gibt es helle, sonnige Tage, die uns einen Hauch der Rückkehr eines erfüllteren und glücklicheren Lebens schenken – und genau darum geht es in diesem Album...


 
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La Mansarde Hermetique (Michael Brückner + Mathias Brüssel) - Haunted Attic

Artist: Michael Brückner& Mathias Brüssel
P: 2017
La Mansarde Hérmetique (gegründet 2013) ist das elektronische Improvisationsprojekt von:  Mathias Brüssel und Michael Brückner, beides Electronica & Ambient Künstler aus Mainz.

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Mark Jenkins - Modular Sessions 25 "PERRY RHODAN: The Radiant Dome"

Artist: Mark Jenkins
P: 2025
LTD 100
Die beliebte MODULAR SESSIONS-Reihe nummerierter CDs in limitierter Auflage startet erneut auf Platz 25, und dies ist ein wunderbarer Ort, um sich der bahnbrechenden Reihe gemeinsamer Veröffentlichungen elektronischer Musik anzuschließen. Alle vorherigen Ausgaben bleiben verfügbar.
Diesmal ist die Musik von der deutschen Science-Fiction-Buchreihe PERRY RHODAN inspiriert und Schöpfer MARK JENKINS hat – mit einer illustren Ausnahme – ausschließlich deutsche Mitwirkende eingeladen.

Die Besetzungsliste liest sich wie ein Who is Who? der aktuellen deutschen Synthesizer-Musikszene, mit einem starken Schwerpunkt auf der Berliner Schule des analogen Sequenzierens.
Mark Jenkins (Synthesizer, Gitarre, gesamte Produktion) mit -
Anna-Maria Van Reusel (Moon Modular System)
Fritz Mayr mit Jayney Klimek (Stimme von Thora)
Volker Rapp
MIDI-Schlampe
Michael Brückner
Bernd-Michael Land
Tobias Becker (Synthesizer und Oboe)
Rüdiger Gleisberg (Symphonische Elektronik)
Picnicboy ist der brillante Pastiche- und Techno-Künstler KLAUS SCHULZE, der ein riesiges modulares Synthesizersystem spielt.
Jayney Klimek ist natürlich die wunderbare Sängerin aus der „Dante“-Reihe von TANGERINE DREAM, und sie ist Australierin – lebt aber in Berlin :-)

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Mathias Grassow + Michael Brückner - Polar Vortex

Artist: Mathias Grassow + Michael Brückner
P: 2019
Der rätselhafte Drohnenvisionär Mathias Grassow beschäftigt sich seit den späten 1970er Jahren mit Musik. Mathias und Michael haben sich 2011 kennengelernt, nachdem sie herausgefunden hatten, dass sie tatsächlich in der Nähe voneinander lebten. Sie entdeckten, dass sie nicht nur ihren Musikgeschmack teilten, sondern auch ähnliche spirituelle Neigungen hatten und von nahezu denselben Inspirationsquellen abstammten. Mit „Polar Vortex“ haben sie eine magische Ambient-Reise geschaffen, die uns aus mystischen Regionen des Nordens in Reiche weit darüber hinaus führt.


 
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Michael Brückner - 100 Million Miles Under The Stars

Artist: Michael Brückner
P: 2012

Das Debut von Brücker hat schöne Sequenzen und fliessende Melodien. Dabei entsteht eine mystische Atmosphäre mit sehr interessanten und abwechslungsreichen Titeln. Brückner hat mit Elektronischer Musik schon sehr viel Erfahrung, den es ist schon seine 100. Veröffentlichung.

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Michael Brückner - 100 Million Miles Under The Stars Revisited

Artist: Michael Brückner
P: 2012 / 2022

10 Jahre zuvor, in 2012, veröffentlichte Michael sein erstes Labelrelease bei SynGate Records, was zugleich sein 100. Album war: "One Hundred Million Miles Under The Stars".
Seitdem gehört dieses Album zu den persönlichen Favoriten Michael Brückners unter den Alben, die er aufgenommen hatte. Das neue Re-Release ist nun viel mehr, als eine Wiederveröffentlichung, tatsächlich sind völlig neue Tracks entstanden, als die einzelnen Stücke nicht nur remixt sondern durch andere Künstler, die Michael zu diesem Projekt eingeladen hatte, völlig neu interpretiert wurden. Die exzellenten beteiligten Künstler auf 100 MILLION MILES UNDER THE STARS sind:
- Dave Bessell
- Johan Tronestam
- Jörg Schaaf
- Esteban Menash
- Ami Hassinnen (of Nemesis)
- Hollan Holmes

Michael sagt: "Ich bin wirklich beeindruckt und glücklich, wie die neuen Versionen durch die Hand der immens talentierten Künstler Gestalt angenommen haben.
Das Doppelalbum bietet auf CD1 den Remix mit den oben genannten beteiligten Künstlern sowie auf CD2 das Originalalbum aus dem Jahr 2012

 

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Michael Brückner - A calm but steady Flow

Artist: Michael Brückner
P: 2007

"A Calm But Steady Flow" ist Michael Brückners 84. Album, erschienen im Frühjahr 2007. Die 18 Stücke bilden einen langen zusammenhängenden Mix, der sich zwischen (dunklem) Ambient und mystischen psychedelischen Klanglandschaften bewegt, durchwebt mit gelegentlichen Dance-Elementen.

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Michael Brückner - Antiferromagnet

Artist: Michael Brückner
P: 2006

Antiferromagnet ist Michael Brückners 76. Album. Die Rohversion wurde an nur einem Tag im Jahr 2003 aufgenommen, fertig gemischt und gemastert wurde es erst drei Jahre später, 2006. Es handelt sich um ein reines Ambient-Album, ohne Beats und mit nur sehr wenigen Sequenzen. Die Atmosphäre ist vorwiegend dunkel und mystisch und erinnert an Nik Tyndalls Stil.

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Michael Brückner - Astronauts Volume 2 – The Great 1994 Gravity Escape (3CD)

Artist: Michael Brückner
P: 2019
Das 50. Jubiläum der Mondlandung der Apollo-11-Mission im Juli dieses Jahres nahm das kalifornische Label Aural Films zum Anlass, mal wieder den Einfluss von Raumfahrt, Astronomie und Science Fiction auf die elektronische Musik aufzuzeigen, und rief die bislang dreiteilige "Astronauts"-Reihe ins Leben. Teil 1 stammte von Christian Fiesel, Teil 3 vom Niederländer Phrozenlight, der hier vorliegende zweite Teil aber von keinem geringeren als Michael Brückner. Zum Konzept dieser Veröffentlichungen gehört es offenbar, einen Querschnitt des bisherigen Schaffens der jeweiligen Musiker darzustellen, und der Umfang fällt unterschiedlich aus: Fiesel begnügt sich noch mit einer CD, während Phrozenlight schon auf ein Doppelalbum gekommen ist. Brückner aber setzt da noch mal einen drauf und packt knappe drei Stunden Musik auf drei CDs - ein gutes Argument dafür gibt es aber freilich: Mit "Zodiak" ist schließlich auch noch ein komplett neues Album enthalten, das die Rückschau auf 25 Jahre Brückner-Musik abrundet und zusammenfasst.

Dass das älteste Stück auf "Astronauts 2" von 1994 datiert, dürfte somit wohl den Untertitel dieser Zusammenstellung erklären, auch wenn Brückners erste Aufnahmen sogar noch aus dem Vorjahr stammen. Interessant ist wohl noch, dass Brückner selber mit der Aufteilung seiner Nummern auf die ersten beiden CDs eine Art Selbsteinschätzung vorgenommen hat. Schließlich sind, wie in den Liner-Notes zu lesen, die Aufnahmen ja tatsächlich schon so alt, veröffentlicht hat sie der (heutige) Mainzer aber erst ab ca. 2007. Insofern ist das, was auf der ersten CD zu hören ist, quasi die vor-offizielle Zeit, und erst bei den Beispielen auf CD 2 kann es eine Art Rückkopplung zu einem breiteren Publikum gegeben haben... aus der dann schließlich eben sowas wie "Zodiak" hervorgegangen ist. Alleine in dieser Hinsicht demonstriert "Astronauts 2" also schon die Brückner'sche Entwicklung, und zwar in einem guten Umfang.

Die Musik selber überrascht dann auch ein wenig, oder nicht. Denn natürlich können für so eine Compilation auch immer die zugänglichsten Stücke ausgesucht werden, und in dieser Hinsicht ist es vielleicht verständlich, dass der auf einer ganze Menge Alben (z.B. der "Mousic"/"Drones"/"Movies Moving In My Head"-Phase) zu hörende Hardcore-Ambient außen vor gelassen wurde und insbesondere auf CD 1 ziemlich melodische, mehrheitsfähige Sequencer-Elektronik zu hören ist. Diesbezügliche Höhepunkte markieren sicherlich einige sehr nach Jean Michel Jarre klingende Nummern wie z.B. "Centauri Bound" (sehr nah an "Équinoxe Part 3" dran), "L'Etoile Inconnue" (hätte man anhand des französischen Titels vielleicht schon ahnen können) oder "Escape To The Outer Moons". Und auch nicht ganz so poppige Nummern sind immer noch sehr tonal ausgefallen, so etwa das Philip-Glass-artige "Leaving Ground". Gegen Ende von CD 1 gibt's diesbezüglich sogar noch einige echte Trance-Techno-, Dancefloor- oder Drum-'N-Bass-Rhythmen zu hören ("A Space Prophecy", "I Encountered", "Challenge") - so nah an der Love Parade hätte Michael Brückner wahrscheinlich kaum jemand vermutet.

Mit solchen Verkürzungen wird man der Musik allerdings natürlich nicht ansatzweise gerecht, und es sollte zumindest erwähnt werden, dass Brückner aus diesen Stilen und Rhythmen sehr viel Gutes herausholt. Gerade "Challenge" bringt die Rhythmik ziemlich gut mit den bekannten gläsernen Ambient-Sounds zusammen, entwickelt die Musik mal mehr oder weniger stark in die eine, mal in die andere Richtung, und mit einem solchen programmatischen Ablauf ist wirklich schon sehr viel gewonnen. Zu beobachten wäre ansonsten auf CD 2, dass diese Tendenz dann auch schon wieder nach und nach verschwindet - alleine in "Flicker" gibts noch einen latent technoiden Rhythmus, ansonsten dominieren hier eher schreitende bis stampfende Tempi, die aber zumeist bedächtig im Hintergrund gehalten werden. Hier dürfte dann letztlich auch das zustande gekommen sein, wofür Brückner heute bekannt ist: Für feine Spannungen, zumeist aus einem wohlkalkulierten Minimalismus erwachsen, die von langsamen Entwicklungen weitergesponnen, aber keinesfalls zerrissen werden. Quasi als Embleme dieser Charakteristik dürfen wohl "S Is For Space" und "100 Million Miles Under The Stars" gesehen werden.

Und an diese Merkmale knüpft dann eben auch "Zodiak" an: Rhythmik ist in den zehn Teilen eher unterschwellig vorhanden und besteht in den konkretesten Fällen ("Part 5", "Part 8") aus recht nervösen Samples, die sich ihrerseits dann aber jeweils an Sequenzen und Ostinato-Motiven orientieren. Besagte Spannung ist daggen fast überall zu finden, die besten Beispiele für sowas liefern aber der zwingend-druckvolle, zugleich sehr hintergründige Aufbau von "Part 9" und die immer wieder für Schub sorgenden Streicherakkorde in "Part 8". Daneben allerdings fällt auf, dass sich "Zodiak" in einer Hinsicht dann doch von der Rückschau auf den ersten beiden CDs absetzt: Natürlich sind die Sounds hier moderner, spröder und weniger harmonisch als dort. Verglichen mit dem übrigen Œuvre von Brückner überrascht das zwar weniger, macht andererseits aber eben auch deutlich, dass der wie erwähnt der in jüngerer Zeit sonst übliche Ambient auf "Astronauts 2" eben ein wenig an den Rand gedrängt wurde.

Eine kleine Lücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart klafft auf "Astronauts 2" somit also. Der reine Rückblick auf den ersten beiden CDs dagegen ist unterm Strich trotz einiger etwas lauer Momente (die erwähnten Jarre-Ähnlichkeiten) nicht weniger als beeindruckend, demonstriert Brückner hier doch die ebenso souveräne wie lockere Beherrschung von einer ganzen Menge Spielarten der elektronischen Musik. Zu loben ist dabei außerdem noch, dass auch die Mischung stimmt und die Abfolge der Stücke stets auch die Unterschiede betont. Unterm Strich sollte sich der betriebene Aufwand also auszahlen: Für Michael Brückner, der hier einen wirklich beachtlichen Querschnitt seines Schaffens zur Schau stellt, und für den Hörer, der sich hier mit eben diesem Schaffen trotz dreistündiger Spieldauer in ziemlich kompakter und zugänglicher, kurz: übersichtlicher Form vertraut machen kann. Und selbst, falls der Hörer schon mit diesem Schaffen vertraut sein sollte, dürfte es auf "Astronauts 2" noch einiges zu entdecken geben, werden doch einige Aspekte auf diese Weise noch mal herausgestellt. Was wiederum so oder so für Brückners Vielseitigkeit spricht.
Gunnar Claußen

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