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Klaus Schulze - X

Art.Nr.:
MIG 01632
CD:
Doppel CD
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Versandgewicht: 0,14 kg je Stück
 Artist: Klaus Schulze
Trackliste:
  1. CD 1
  2. Friedrich Nietzsche     24:50
  3. Georg Trakl     26:04
  4. Frank Herbert     10:51
  5. Friedemann Bach     18:00
  1. CD 2
  2. Ludwig II von Bayern     28:39
  3. Heinrich von Kleist     29:32

    Bonus track:
  4. Objet d'Louis     21:32
Total Time: 79:43

Nr.: 10
Das 1978 erschienene, knapp 120min lange Doppelalbum des seinerzeitigen deutschen Synthesizer-Papstes Klaus Schulze ist einer DER Klassiker der vollelektronischen Musik. Hinter der Musik verbirgt sich ein Tondokument, das es wert ist, Klassiker genannt zu werden, auch deswegen, weil drei der Sechs Musikalischen Biographien (so der Untertitel des Albums) durchaus an der Grenze zur E-Musik stehen.
[Der 7. Titel Object D'Louis war ursprünglich kein Bestandteil des Albums]
Georg Trakl - Das Stück ist mit fünfeinhalb Minuten das kürzeste der Sammlung. Über einem elektronisch pulsierenden Rhythmus schwebt eine nichtendenwollende Melodie, die in Variationen und Variationen endlos wiederholt wird - gelungen.
Frank Herbert - Entsprechend dem Werk des SF-Autors ist das 10minütige Stück ein knackiges, flottes und dramatisches Werk, mit einem Flair von Star Wars und Oxygene V.
Friedrich Nietzsche - Über 24 Minuten baut Schulze hier, unterstützt von Harald Grosskopf, ganz allmählich ein eindrucksvolles futuristisches Soundgebäude auf, das den Vergleich mit bekannteren Synthesizerepen nicht scheuen muß. Es ist ein bißchen, als hätten Alan Parsons Project aus Lucifer eine Mega-Maxi-Version gemacht.
Friedemann Bach - Das 18minütige Werk ist das leiseste der sechs Stücke. Die Synthesizer schaffen einen weiten, kühlen und zeitlosen Raum, in dem in geisterhafter Ferne eine Violine verirrte Melodien spielt. Sanft, gelassen und hypnotisch.
Ähnlich Heinrich von Kleist, das mit fast 30 Minuten längste Werk. Auch hier schaffen die Synthesizer eine entrückte (fast psychedelische) Klanglandschaft, die man beim intensiven Zuhören wie hypnotisiert durchwandert; die eingefügten Geräuscheffekte sind wie ein Dialog mit anderen, fremden Dimensionen. Ganz langsam erwächst aus der leuchtenden Tonwelt ein sperriger Rhythmus, der das Werk abrupt, aber passend beendet. Diese Komposition ist durchaus vergleichbar mit den besten Werken von John Adams und Steve Reich.
Der Favorit ist das ebenfalls fast halbstündige Ludwig II. von Bayern. Es ist die Beste Synthese aus neuer und alter Musik. Schulze verarbeitet hier Elemente der Musik aus dem Jahrhundert des Bayernkönigs und läßt sie sich mit den Synthesizerklängen verbinden; es entsteht eine melodiöse, tänzerisch-wuchtige Sinfonie, die den verzaubernden Klang von Jarres Oxygene noch übertrifft.
Dies ist die SPV Version mit Bonustrack.

 
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