Ramp

Ein Projekt, daß durch die Zusammenarbeit von Lambert Ringlage mit Frank Makowski und Stephen Parsick entstand. Der Kern Makowski / Parsick blieb über und holte sich einige Gastmusiker dazu wie z.B.: Jens Perschke (Kubusschnitt & Navigator) Klaus Hoffmann-Hoock oder Markus Reuter (Centrozoon). Die musikalische Reise von ['ramp] begann 1996 um die traditionelle Berliner Schule mit dunklen, Ambient- und experimentellen Jagdgründen zu verbinden.
Ramp
Ramp + Markus Reuter - Ceasing to Exist

Artist:  Ramp + Markus Reuter
P: 
2007
Wo das Duo ['ramp] seine Strukturen durch Tasteninstrumente erzeugt, arbeitet Markus Reuter mit Gitarrensounds, die er im “touch-sytle” kreiert und erfolgreich Solo wie in den Projekten Centrozoon & Tuner darbietet. Inhaltlich präsentieren die Akteure ein loses Konzept, welches Themen wie ‘Seelenmord’ & ‘Jeanne D’Arc’ (Johanna von Orléans) offeriert, aber auch reine Benennungen wie ‘Yet another ambient track’ & ‘number nine’ zeigt. Die 7 zu vernehmenden Tracks auf “Ceasing To Exist”, welche überwiegend eine Spielzeit von über 7 Minuten aufweisen, offenbaren eine tief atmosphärische Symbiose aus Dark Ambient, Space Ambient und Drone, die vor den Lautsprechern fesselt & ergreift. Vornehmlich gleicht das Hörerlebnis einer abwechslungsreichen Lustmord Aufführung, welche mit Sequenzen von Klaus Schulze bzw. Tangerine Dream „gespritzt“ wurde, die Akzente in längere monotone Passagen bringen. Das Trio “werkelte” überwiegend mit vertrackteren bzw. progressiveren Songstrukturen, wodurch das Gesamtkunstwerk einige Hördurchläufe mehr braucht, um sich in den Gehörgängen zu “verankern”. Das sehr passende in blau gehaltene Coverbild mit einigen Deutungs- wie Interpretationsmöglichkeiten malte Bernhard Wöstheinrich, mit dem Markus Reuter gemeinsam bei Centrozoon musiziert.  Wer ausgefeilten Dark Ambient mit Elementarien aus dem Space Ambient & den Drones wünscht, der durch Raffinesse, Vielschichtigkeit & Ausdruckskraft besticht, sollte sich diese progressive Analogwelt “Ceasing To Exist” von ['ramp] & Markus Reuter gönnen




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Ramp - Debris

Artist: Ramp
P: 
2009
"Debris" verbindet zwei der wichtigsten Einflüsse von Ramp zu einer Einheit wie noch kein anderes Ramp-Album zuvor, nämlich ambiente Soundscapes mit industriell- minimaler Klangästhetik. Die Tatsache , daß "Debris" völlig im Studio und nicht - wie beinahe alle anderen Alben - live auf der Bühne entstanden ist, gestattete ein Maß an Komplexität, das bis dato nicht möglich war.
Mit “debris” kehrt Stephen Parsick zu den Wurzeln von ['ramp] zurück, welche in der Berliner Schule liegen und durch industrielle Momente Verfeinerung finden, wodurch ein höchst eigenständiger Sound entsteht, der durch feine Rhythmen, tiefe Atmosphären & eine undurchdringliche Dichte besticht. Neben Synthesizern, tauchen innerhalb der 12 Tondokumente das Lieblingsinstrument von Stephen Parsick, das Mellotron & Feldaufnahmen von Stahlwerken, Industrieanlagen und Eisenbahnbrücken auf, die für ein einzigartiges Hörerlebnis sorgen, das in keinem Moment Richtung Dark Ambient tendiert. Besonders mag auch der hohe Abwechslungsreichtum (Obwohl alles irgendwie Minimalistisch erscheint!) auf “debris” gefallen, der die überlange Spielzeit des Releases im Flug vergehen lässt, welche der Konsumentenschaft viel Aufmerksamkeit abverlangt, um die vorhandene Komplexität zu erfassen!
Stephen Parsick liefert mit dem ersten ['ramp] Album nach der Trennung ein Meisterwerk ab, welches zwar an die Vorbilder (Edgar Froese, Klaus Schulze) erinnert, aber über genug Eigenständigkeit verfügt, um nicht als Kopie oder Abklatsch unter die Räder zu kommen. Individuen, die Tangerine Dream, Klaus Schulze, Kraftwerk & Jean Michel Jarre zu ihren absoluten Favoriten zählen, sollten sich “debris” von ['ramp] keinesfalls entgehen lassen.


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Ramp - Looking back in Anger

Artist: Ramp
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2006
Im Laufe der Jahre sammelt sich in so manchen Tonstudio eine Menge Material an, welches auf keinem regulären Release Platz findet, aber irgendwann beim “Ausfegen der Produktionsräumlichkeiten” auf Veröffentlichungen wie “Looking Back In Anger: A Decade Of Misfits 1996 – 2006″ von ['ramp] landen, die so zu ihrem 10jährigen Bestehen einen tiefen Einblick in die Entwicklung ihrer Schaffensphase eröffnen. Zu Anfang  klingen ['ramp] wie eine Electro- bzw. Dream Pop Combo, die ihre Songs mit unzähligen Loops „verkleistern“ und Refrains bis zum bitteren Ende wiederholt. Danach geben sich die Protagonisten experimentelleren Klängen hin, die sich in Richtung Ambient bewegen, aber denen noch die Intensität fehlt, um Dark Ambient zu sein. Aus dieser Epoche stammt das Stück ‘Tribejagd (tribal edit)’ mit der Sopranistin Martina Beine, welches starke Reminiszenzen an die legendären Sixth Comm/ Mother Destruction aufweist – sehr empfehlenswert. Darauf folgt die Space Ambient- bzw. Berliner Schule Phase, welche an Klaus Schulze, Tangerine Dream & Ash Ra Temple erinnert und durch die finale Lustmord Welle bis zum Ende von ['ramp] Ablösung findet. Heißt, das Duo versuchte sich in seiner Ära an unzähligen Stilen, welche sie auch gerne vermengten, weshalb [ramp] schwer einer Richtung zuzuordnen sind und mit Doombient ihr eigenes Genre erschufen, das den engsten Verwandtschaftsgrad zum Ambient hat. Den Abschluss von “Looking Back In Anger: A Decade Of Misfits 1996 – 2006″ bildet eine kurze aber knackige Hommage an Jhonn Balace von Coil, die irgendwie nicht in die Gesamtheit passt, aber den Geist von ['ramp] zeigt.




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Ramp - Oughtibridge

Artist: Ramp
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2001
Mit „oughtibridge“ veröffentlicht das deutsche Elektronik-Kollektiv [´ramp], bestehend aus Frank Makowski (*1968) und Stephen Parsick (*1972), sein drittes offizielles Album. Aufgenommen wurde „oughtibridge“ live als Konzertmitschnitt am 23. Juni 2001 beim Jodrell Bank Radio Observatory nahe dem englischen Macclesfield. Benannt wurde das Album nach einem kleinen Ort vor den Toren Sheffields, wo sich die Band einige Tage vor dem Konzert aufhielt.
Im Gegensatz zu allen anderen Produktionen von [´ramp] ist „oughtibridge“ keine Zusammenstellung von Aufnahmen, die über einen längeren Zeitraum hinweg während diverser Sessions in wechselnden Besetzungen entstanden, sondern ein Livemitschnitt aus einem Guß. Die komplette Musik auf „oughtibridge“ wurde live vor ausverkauftem Haus improvisiert und realisiert, ohne daß die Musiker vorher ausgiebig geprobt hätten. Vielmehr handelt es sich um einen Stream of Consciousness, bei dem die im Raum schwebende Musik ergriffen und auf DAT gebannt wurde. Lediglich einige Passagen zum Ende des Konzertes hin mußten eingekürzt werden, da es sonst technisch unmöglich geworden wäre, die Gesamtheit des Konzertes auf einer CD zu veröffentlichen.
„Oughtibridge“ ist -- im Gegensatz zu seinen Vorgängeralben – ein deutliches Abweichen von klassischen Formen der traditionellen Elektronischen Musik von Tangerine Dream oder Klaus Schulze, die zu Beginn der musikalischen Abenteuer von [´ramp] noch stark das Musikempfinden der Macher prägten. Auf „oughtibridge“ präsentieren Parsick und Makowski einen Querschnitt durch alle Spielarten und Genres elektronischer Musik, die ihnen bei der Entwicklung ihres eigenen Musikgeschmacks und ihrer eigenen musikalischen Herangehensweise wichtig waren. Dabei gehen sie weit über die engen Grenzen des Genres „Retro“ hinaus.
So bewegt sich die Musik von den düster-ambienten Klangwolken á la Steve Roach in den ersten Minuten hin zu abstrakt-rhythmischen Sequenzerstrukturen á la Node im weiteren Verlauf, um dann zu entrückt-sakralen Klängen eines Michael Stearns zu Zeiten von „Planetary Unfolding“ zu gelangen. Um die Spannung zu erhalten, erfolgt alsbald ein Hakenschlag in Richtung ruppiger Sequenzerrhythmen, die – hätten sie ein treibendes Schlagzeug als Unterfütterung – auch von NINE INCH NAILS hätten stammen können. Auch dem Einfluß der Arbeiten von Brian Eno und Robert Rich wird im weiteren Verlauf Rechnung getragen, bevor sich das Finale in bester Tangerine Dream-Manier, ungefähr zu Zeiten von „Logos“ und „Poland“, präsentiert.


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Various Artists - Awakenings 2006 Volume 1

Artist: Various Artists
P: 2006
Eine Doppel CD mit hauptsächlich Berliner Schule Stücken.

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